Zusätzliches Betriebsgebäude

N-Ergie erweitert Umspannwerk im Laufer Osten

Die N-Ergie baut auf dem Gelände an der Ottensooser Straße in Lauf gerade ein zusätzliches Betriebsgebäude, um das Umspannwerk zu erweitern.
Die N-Ergie baut auf dem Gelände an der Ottensooser Straße in Lauf gerade ein zusätzliches Betriebsgebäude, um das Umspannwerk zu erweitern. | Foto: Alicia Kohl2026/08/q84-f358x409-1024x669-1.webp

LAUF – Die N-Ergie Netz GmbH erweitert das Umspannwerk am östlichen Stadtrand von Lauf, um sein Stromnetz zu stärken. Das schreibt der Energieversorger in einer Pressemittelung.

Aktuell werde an der Ottensooser Straße das Gelände für den Bau eines weiteren Betriebsgebäudes vorbereitet. Darin soll eine neue 20-Kilovolt-Schaltanlage ihren Platz finden.

Das runderneuerte Umspannwerk soll laut der N-Ergie voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb genommen werden. Geplant sei auch der Einbau einer zusätzlichen Erdschlusskompensationsspule, die mit ihrem induktiven Verhalten mögliche Fehlerströme ausgleicht. „So können potenzielle Schäden im Netz deutlich reduziert und Versorgungsunterbrechungen vermieden werden – ein wichtiger Beitrag zur Stabilität des Mittelspannungsnetzes“, heißt es in der Pressemeldung.

Arbeiten bei laufendem Betrieb

Die Arbeiten in Lauf-Ost sind komplex, da das Umspannwerk im laufenden Betrieb erneuert wird. Der Netzbetreiber gibt an, die Stromversorgung aber durchgängig aufrechterhalten zu wollen. Insgesamt investiere die N-Ergie Netz GmbH in Lauf rund sechs Millionen Euro.

Knotenpunkt im Stromnetz

Umspannwerke sind die Knotenpunkte im Stromnetz, die verschiedene Spannungsebenen miteinander verbinden. Im Stromverteilnetz transformieren sie elektrische Energie zwischen Hoch- und Mittelspannungsebene.

„Ein leistungsfähiges Stromverteilnetz ist die Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. So gut wie alle Erneuerbaren speisen hier ein“, schreibt die N-Ergie in einer Mitteilung – in ihrem Netzgebiet seien das aktuell rund 160.000 Anlagen.

Da immer häufiger mehr Strom aus regenerativen Quellen erzeugt, als in der Region benötigt werde, müssten die Kapazitäten im Netz für den Abtransport stark erhöht werden. Hier investiere das Unternehmen bis 2030 rund 1,3 Milliarden Euro in sein Netz.

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