NÜRNBERGER LAND – Der Antidepressionstag am Samstag, 25. April, von 9.30 bis 14 Uhr in Lauf steht im Zeichen der Hoffnung. Umrahmt wird die Veranstaltung vom Markt der Möglichkeiten. Dieser bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die Gelegenheit, sich über Angebote im Nürnberger Land zu informieren und sich beraten zu lassen.
Michael Groß, Vorsitzender der Caritas, spricht darüber wie es ist, wenn Menschen keine Hoffnung haben. Aber was ist Hoffnung, wie kann sie entstehen und wie kann man sie in der eigenen Seele nähren? Auf diese Frage versucht der Vortrag Antworten zu geben. Der Psychotherapeut Benedikt Übler erklärt, wie die kognitive Verhaltenstherapie versucht, Hoffnung zu gewinnen, indem Klient und Therapeut gemeinsam aus einem neuen Blickwinkel auf festgefahrene, scheinbar unlösbare Problemsituationen schauen. Dadurch kann häufig in unangenehmen oder vermiedenen Gefühlen eine neue Funktion, vielleicht ein neuer Sinn entdeckt werden. Im Workshop zur hoffnungsbasierten Kommunikation wird das Thema vertieft.
Vorbeugend aktiv werden
Als letztes Impulsreferat zeigen Ernst Höfler, Oberarzt Frankenalb-Klinik, und Susanne Jeschke, Bündnis gegen Depression, die Entwicklung von Hoffnung im Behandlungsprozess anhand von Beispielen aus der Praxis. In einem Workshop mit Ernst Höfler werden Fragen rund um das Thema Depression ausführlich beantwortet, heißt es in der Pressemeldung des Bündnisses gegen Depression.
Schließlich gibt es auch einen Film zu Entstehung, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen. Im Anschluss ist Diskussion und Austausch möglich. Die Veranstaltung richtet sich an depressive Menschen und deren Angehörige für Fragen, Gespräche und stärkendes Miteinander. Aber auch wer vorbeugend etwas gegen den Abwärtsstrudel von Gedanken und Gefühlen tun möchte, kann Anregungen finden. Ziel ist es, neue Impulse zu bekommen und zu entdecken, wie Hoffnung in kleinen Schritten wachsen kann.
Info: Das genaue Programm gibt es unter www.bezirkskliniken-mfr.de/anti-depressionstag/.
