Gemeindefinanzen

4,7 Millionen Euro fürs Feuerwehrhaus in Ottensoos

Ein Foto vom Spatenstich für das Feuerwehrhaus mit Bauhof und Wertstoffhof in Ottensoos in 2024.
Ein Foto vom Spatenstich für das Feuerwehrhaus mit Bauhof und Wertstoffhof in Ottensoos in 2024. | Foto: Gemeinde Ottensoos2026/02/p1060757-b735px.jpg

OTTENSOOS - Der Neubau von Feuerwehrhaus, Bauhof und Wertstoffhof dominiert die Ottensooser Gemeindefinanzen auch im Jahr 2026. Im Gemeinderat hat nun Kämmerer Jochen Häberlein die Eckpunkte des geplanten Haushalts vorgestellt. Anfang März stehen zudem noch Beratungen im Finanzausschuss an.

Für das gesamte Projekt an der Rüblandener Straße sind nach Rathausangaben 4,7 Millionen Euro eingeplant, wovon in diesem Jahr etwa 2,1 Millionen anfallen. Um diese Kosten zu decken, ist eine weitere Darlehensaufnahme erforderlich. Erfreulich sei, so die Gemeinde in einer Pressemitteilung, „dass der Gesamtkostenrahmen nach wie vor unter der ursprünglichen Kostenberechnung des Architekturbüros liegt“.

Einige Gemeinderäte regten an, für den Straßenunterhalt und die Verlängerung des Fußwegs in Richtung Rüblanden Mittel vorzusehen – zunächst für konkretere Planungen und Kostenermittlungen, noch nicht für den Bau selbst.

Die Steuerkraft der Gemeinde ist 2025 gegenüber dem Vorjahr um etwa 285.000 Euro auf knapp drei Millionen Euro gestiegen. Das bedeutet aber auch, dass Ottensoos mehr Geld an den Landkreis abgeben muss: Die Kreisumlage steigt von 1,2 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf 1,5 Millionen Euro. Eingerechnet ist eine Anhebung um 1,5 Prozentpunkte, die zwar beabsichtigt, aber vom Landkreis noch nicht beschlossen ist.

Wesentliche Einnahmen erzielt die Gemeinde aus der Einkommensteuerbeteiligung von etwas über zwei Millionen Euro, der zweitgrößte Anteil kommt aus der Gewerbesteuer mit rund 870.000 Euro. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt wird voraussichtlich rund 300.000 Euro betragen.

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