Spende

20.000 Euro für Hutangerprojekt

Erhard Girschikofsky-Wagner (rechts) und Karl Heinlein bei der Scheckübergabe.
Erhard Girschikofsky-Wagner (rechts) und Karl Heinlein bei der Scheckübergabe. | Foto: Horst Lößl2026/05/Das_Bild_zeigt_Erhard_GirschikofskyWagner_rechts.jpg

ENGELTHAL – Die Karl und Gunde Bosch Stiftung unterstützt das Vorhaben mit 20.000 Euro beim Umzug nach Engelthal.

Seit 2020 unterstützt die Karl und Gunde Bosch Stiftung das Naturschutzzentrum Wengleinpark jährlich mit einer Spende von 10.000 Euro. Die gemeinnützige Stiftung wurde 2018 von Erika Bosch zum Gedenken an ihre Eltern Karl und Gunde gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Umwelt-, Natur- und Tierschutz. Beim Hutangerprojekt des Naturschutzzentrums werden alle drei Stiftungszwecke erfüllt, und weil das Projekt 2025 40-jähriges Jubiläum hatte, übergab der Vorsitzende der Stiftung, Erhard Girschikofsky-Wagner, eine Spende von 20.000 Euro an den Vorsitzenden des Naturschutzzentrums, Karl Heinlein.

Hutanger sind Natur- und Kulturerbe, landschaftsprägend für die Hersbrucker Alb und das Nürnberger Land und wegen ihrer Arten- und Lebensraumvielfalt von großer Bedeutung für den Natur- und Landschaftsschutz. Wichtigstes Projektziel ist die Erhaltung beziehungsweise die Wiedereinführung der Beweidung. Das Naturschutzzentrum hat seit 2012 einen landwirtschaftlichen Biobetrieb mit eigener Mutterkuhherde für die Beweidung von Hutangern und anderen Naturschutzflächen aufgebaut.

Tiergerechte Haltung und Umzug

Bei dieser tiergerechten Haltungsform leben die Kälber mit ihren Müttern von Mai bis etwa November draußen in der Natur. „2025 mussten wir mit dem kompletten landwirtschaftlichen Betrieb von Steinensittenbach nach Engelthal umziehen, was mit hohem Kosten- und Arbeitsaufwand verbunden war. Ohne die großzügige Spende der Karl und Gunde Bosch Stiftung hätten wir das nicht geschafft“, sagte Karl Heinlein.

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