Vorschau Kreisklasse 4

Weißenbrunns erster Härtetest

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Nico Heinz, einer der Torschützen des TV Leinburg beim 3:1-Auswärtscoup bei Kreisliga-Absteiger SG Oberes Pegnitztal, will auch bei der Heimpremiere gegen die SG Weigendorf/Hartmannshof wieder auf Torjagd gehen. | Foto: Keilholz2019/08/DSC00792-1.jpg

LEINBURG – Während die zweite Mannschaft der SpVgg Diepersdorf auch im zweiten Spiel der Saison leer ausgegangen ist, wollen der TV Leinburg und der FSV Weißenbrunn nach ihrem geglückten Saisoneinstand am heutigen Freitag nachlegen.

Leinburgs Spielertrainer Denis Opcin hofft nach dem erfolgreichen Saisonstart bei der Heimpremiere auf einen guten Zuschauerzuspruch. Bei Gegner Weigendorf/Hartmannshof heißt es dagegen für Neutrainer Daniel Dietrich nach der Last-Minute-Niederlage gegen Hersbruck II seine unglücklichen Verlierer moralisch aufzubauen.

Die Spielgemeinschaft aus dem Osten des Fußballkreises hatte in der vergangenen Saison zwar einen Saisonstart nach Maß hingelegt, war im Verlauf der Runde aber in Mittelmaß abgesackt. In der vergangenen Saison hat es für den TVL gegen diesen Gegner nichts zu erben gegeben. In der Hinrunde ging man auf dem Weigendorfer Hellberg 0:6 baden; das Rückspiel ging 1:2 verloren.

Das Manko der Opcin-Elf der vergangenen Saison war die Heimschwäche; am Ende der Saison standen im Sportpark acht Heimpleiten zu Buche. Dies soll sich in der neuen Spielzeit nicht noch einmal wiederholen.

Bis auf Tobias Prosch und Maximilian Sperlich, die beide urlaubsbedingt fehlen, sind alle Mann an Bord.

FSV: Pistori ist zufrieden

Der FSV Weißenbrunn gastiert zum vorgezogenen Kirchweihspiel beim Namensvetter in Schönberg, der mit einem 9:0-Kantersieg bei der Schnaittacher Reserve hat aufhorchen lassen.

Vor gerade einmal zwölf Wochen haben beide zum letzten Mal die Klingen gekreuzt, wobei die Weißenbrunner diese Hürde glatt mit 5:0 nahmen. Allerdings war dies zu einem Zeitpunkt der Saison, wo es für die Gäste um alles und für die Heimelf um nichts mehr gegangen ist.

Weißenbrunns Spielertrainer Frank Pistori ist mit dem Auftakt gegen den Neuling Türkspor Röthenbach im Grunde zufrieden. „Wir haben gut reingefunden ins Spiel und einen ungefährdeten Sieg eingefahren“. Wenn ihn etwas gestört hat beim ungefährdeten Auftaktsieg, waren es die beiden Gegentore.

Dies sei jedoch, so Pistori, dem Umstand geschuldet, dass die Positionen einzelner Spieler gewechselt haben und „wir uns noch finden müssen“. Zu diesem frühen Stadium der Saison sei es ganz normal, dass noch nicht alles rund laufe, zeigt sich Pistori nicht beunruhigt: „An der Feinabstimmung müssen wir noch arbeiten“.

In Schönberg, das sich gut verstärkt hat und bei einigen Konkurrenten als Geheimfavorit gilt, dürfen sich Pistori: „Wir müssen uns steigern“, und seine Elf allerdings die Nachlässigkeiten des Auftaktspiels nicht erlauben, wenn etwas Zählbares herausspringen soll.

Doppelter Dreierpack

Die FSV-Abwehr wird dabei vor allem auf die beiden gegnerischen Neuzugänge Sebastian Neuert (TSV Behringersdorf) und Gürkan Kocak (Cagrispor Nürnberg), die sich im ersten Saisonspiel mit jeweils drei Toren bestens eingeführt haben, ein besonderes Augenmerk werfen müssen.

Beim FSV fehlt Yannik Martin. Der Weißenbrunner Top-Torjäger der vergangenen Saison ist berufsbedingt auch in der neuen Spielzeit nur eingeschränkt verfügbar. Für ihn rückt Chris Haberstumpf in die Startelf und seinen Part im Sturm könnte Alexander Weiß übernehmen.

Für Pistori ist das Gastspiel in Schönberg gleich ein echter Prüfstein. Der neue FSV-Coach erwartet ein interessantes Spiel auf Augenhöhe, in dem wohl Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden.

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