Leichtathletik

Vizetitel für Kathrin Spieß in Nordbayern

Wurde Achte über die Hürden: Jana Löhner vom LAV Hersbruck (Nummer 168, im Vordergrund). | Foto: J. Ruppert2019/01/LAV.jpg

FÜRTH – Erneut haben die Leichtathletinnen des LAV Hersbruck auf nordbayerischer Ebene Flagge gezeigt. Kathrin Spieß gewann im Kugelstoßen der Klasse U 20 Silber. Antonia Sörgel steigerte in der Fürther Halle ihre Hochsprung-Bestleistung unter dem Dach auf 1,64 Meter und musste sich nur zwei Konkurrentinnen beugen. Kristin Krug und Jana Löhner rundeten mit Top-Ten-Platzierungen das gute Abschneiden des LAV ab.

An sich gehört Kathrin Spieß noch der Altersgruppe der U 18 an. Bei den Älteren musste sie erstmals mit der 4kg-Frauenkugel in den Wettkampf. Nach einem Auftaktversuch auf über neun Meter übernahm das LAV-Mädchen im dritten Durchgang (10,23m) vorübergehend die Führung. Die Favoritin vom TSV Zirndorf hatte zunächst technische Probleme, wurde dann aber ihrer Rolle gerecht. Im Kampf um die Nordbayerische Vizemeisterschaft hielt Kathrin Spieß aber die Gegnerinnen in Schach.

Nach einem souveränen Beginn riss Hochspringerin Antonia Sörgel die Latte bei einer Höhe von 1,58m zwei Mal. Die folgenden 1,61m schaffte sie auf Anhieb. Die 16-Jährige aus Kainsbach überwand dann auch die 1,64m im zweiten Anlauf. Eine Ambergerin und eine Konkurrentin aus Mitterteich floppten in einem sehr guten Wettbewerb ebenfalls über diese Marke. Die Sieghöhe von 1,67m war für Antonia Sörgel in Reichweite. Sie scheiterte beim dritten Versuch nur knapp und wurde wegen der Fehlversuche Dritte.

Auf Rang vier vorgelaufen
Kristin Krug startete über 800 Meter der W 15. Mit im Feld waren zwei Bayerische Meisterinnen des Vorjahrs in Laufdisziplinen, die sofort die Spitze übernahmen. Kristin Krug ging das Rennen verhaltener an und arbeitete sich dann vor. Unter 15 Mädchen belegte sie schließlich Position vier in 2.32 Minuten.

Jana Löhner bewies in der Altersklasse W 15 ihre Vielseitigkeit. Über die 60 Meter Hürden erreichte sie mit einer Zeit von unter zehn Sekunden das Finale und wurde Achte. Ein Satz auf 4,66 Meter bescherte ihr im Weitsprung Rang sieben, nur 22 Zentimeter von Bronze entfernt. Auch beim Hochspringen mischte Jana Löhner unter den besten nordbayerischen Leichtathletinnen ihres Jahrgangs mit und landete auf dem achten Platz.

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