Bronze bei WM-Qualiturnier

Rühlmann ist unter Europas Besten

Nach einer problemlosen Gruppenphase lieferte Charlotte Rühlmann (links) im Halbfinale der Tschechin Klara Muzikarowa einen harten Kampf. | Foto: Gitti Kraußer2020/02/11.01.20-Int.-Rhein-Shiai-45-scaled.jpg

NÜRNBURGRING – Trotz einer gerade überstandenen Bänderverletzung hat Charlotte Rühlmann vom Karate Centrum Hersbruck einen weiteren großen Erfolg gefeiert: Beim internationalen „Rhein Shiai“ holte sie sich die Bronzemedaille.

Das „Sen5 internationale Rhein Shiai“ ist eines der Qualifikationsturniere für die Europa- und Weltmeisterschaft der jungen Nationalteamathleten. Dazu trafen sich in der Nürburgring Arena an die 1000 Sportler aus 138 Vereinen, um im Modus „Jeder gegen jeden“ anzutreten. Darunter die 14-jährige Bundeskaderathletin Charlotte Rühlmann aus Förrenbach, die sich gegen internationale Konkurrenz aus 15 Nationen – unter anderem England, Frankreich und Israel – zu behaupten hatte.

Allerdings nicht ohne Handicap, hatte sie sich doch vor wenigen Wochen am Sprunggelenk die Außenbänder gerissen. Trotz dieser Verletzung ging die Athletin des Karate Centrums Hersbruck mit Kampfgeist auf die Matte. Insgesamt waren in ihrer Kategorie der Mädchen U 16 über 60 Kilogramm 21 Sportlerinnen am Start.

Keine Probleme

In ihrem Pool hatte Charlotte Rühlmann keinerlei Probleme: Nach einem klaren 7:0 gegen Melina Petsch (Nippon Gotha) traf sie auf die Luxemburgerin Anna Grinberga, die von der KaKenko-Athletin mit einem 10:2 vorzeitig von der Matte geschickt wurde. Nicht besser erging es Jana Hüser von Chikai Wettringen, die mit 0:8 unterlag.

Nun ging es mit den anderen Poolsiegerinnen in die Endrunde. Hier verbuchte die Musterathletin zunächst einen knappen 2:1-Sieg gegen Emma Schütze aus Österreich, bevor sie von der Tschechin Klara Muzikarova mit einem 2:4 im Halbfinale gestoppt wurde.

Aus kurz vor dem Finale

So schied Charlotte Rühlmann kurz vor dem Einzug ins Finale aus, wurde aber für ihre Mühen mit der Bronzemedaille belohnt. Muzikarova entschied anschließend noch das Finale mit einem deutlichen 10:1 gegen Elisa Sportelli aus Italien für sich.
Unter dem Strich stand damit wieder einmal eine hervorragende Leistung der Vorzeigeathletin aus dem Karate Centrum Hersbruck.

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