Vorschau Kreisklasse 4

Nächstes Spitzenspiel für Weißenbrunn

Beim FSV Weißenbrunn hofft man in Hersbruck erneut auf den „Torriecher“ von Chris Haberstumpf, der seine Farben zuletzt in Schönberg mit 2:0 auf die Siegerstraße gebracht hatte. | Foto: Keilholz2019/08/DSC00734-1.jpg

LEINBURG –Nach zwei Runden hat das Duo FSV Weißenbrunn und TV Leinburg in der Kreisklasse 4 Erlangen-Pegnitzgrund die optimale Ausbeute von sechs Punkten auf dem Konto. Die Reserve der SpVgg Diepersdorf steht dagegen noch mit null Zählern da. Während Leinburg im zweiten Heimspiel in Folge den SV Neuhaus bei sich begrüßt, hat der FSV Weißenbrunn sein Heimrecht mit der zweiten Mannschaft des 1.FC Hersbruck getauscht und ist deshalb erneut auswärts am Ball. Auf Reisen geht auch die Diepersdorfer „Zweite“. Diese hat den schweren Gang zum Kreisliga-Absteiger SG Oberes Pegnitztal vor sich.

Beim FSV ist man zufrieden

Für den FSV Weißenbrunn heißt es zum Auftakt einer „Englischen Woche“ mit drei Auswärtsspielen erneut, bei einem Spitzenteam des Kreisunterhauses Farbe zu bekennen. Mit der zweiten Mannschaft des 1.FC Hersbruck, die bereits in der vergangenen Saison lange aussichtsreich vorne mit dabei gewesen ist, wird bei der Vergabe der Spitzenränge auch in dieser Saison wieder zu rechnen sein. Für Spielleiter Karlheinz Kunz jedenfalls sind die Hersbrucker der Top-Favorit auf die Meisterschaft.

„Das wird garantiert wieder eine enge Kiste“, so Kunz, der einen knappen Spielausgang, wie beim letzten Aufeinandertreffen im Frühjahr erwartet. Damals mit dem besseren Ende für den FSV, der durch Tore von Ricardo Scharrer und Alexander Weiß die Punkte mit nach Hause nahm.

Spielleiter Kunz zeigt sich mit dem Saisonstart zufrieden und könnte mit einem Punkt in Hersbruck gut leben. „Letzte Saison haben wir am Anfang zu viele Punkte liegen gelassen, die uns am Ende gefehlt haben“, so Kunz rückblickend. So gesehen ist der Start in die neue Saison mehr als geglückt und macht Hoffnung auf mehr.

Beim Spitzenduell kann Spielertrainer Frank Pistori auf die in Schönberg siegreiche Elf bauen; bis auf Yannik Martin (berufsbedingt) hat der neue FSV-Coach alle Mann an Bord.

Sieben Ausfälle beim TV Leinburg

Der TV Leinburg bekommt es nach seinem geglückten Saisoneinstand mit dem SV Neuhaus zu tun, der mit vier Zählern ebenfalls passabel aus den Startlöchern gekommen ist.

Die Elf wird allerdings ein komplett anderes Gesicht haben als vor Wochenfrist beim 3:1-Sieg gegen die SpVgg Weigendorf/Hartmannshof. Mit Christian Wolf, Moritz Lanzendörfer, Nico Schmidt, Tobias Prosch, Lars-Arne Edinger und Lukas Lorenz sowie Dominik Schmidt, der sich in der Reserve Spielpraxis holen wollte und sich dabei eine Oberschenkelverletzung zugezogen hat, fehlen nämlich urlaubs- und verletzungsbedingt gleich sieben Spieler.

Für TVL-Coach Denis Opcin, der seine Elf erneut auf den Platz führen wird, jedoch kein Grund, schwarz zu sehen. Vielmehr setzt dieser seine Hoffnungen auf die Jungs aus der zweiten Reihe des 20 Spieler umfassenden Kaders, die bisher noch nicht in dem Maße zum Zug gekommen sind und hofft, dass diese ihre Chance nutzen werden und sich für weitere Einsätze empfehlen können. Opcin: „Wir wollen versuchen, unser Spiel durchzubringen und spielen auf Sieg; was dann am Ende rauskommt, müssen wir sehen“.

Duell der Punktlosen

Die zweite Mannschaft der SpVgg Diepersdorf steht vor dem schweren Gang zur SG Oberes Pegnitztal. Diese steht zwar wie die Fahsl-Elf noch ohne Sieg da. Für den Kreisliga-Absteiger hat es im Nordderby vergangene Woche beim SV Neuhaus (1:1) aber immerhin zu einem ersten Punkt gereicht.

Bei der SpVgg-Reserve bleibt die personelle Situation angespannt. Es fehlen weiterhin sieben Stammspieler, weshalb die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Gastspiel im oberen Pegnitztal überschaubar sind. Fahsl: „Es wird schwierig werden für uns, in Rupprechtstegen etwas zu holen“.

Eine Besserung der misslichen Personalsituation ist erst in etwa zwei Wochen zu erwarten, wenn die Verletzten und Urlauber zurückkommen.

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N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz