Klare Siege für TV Leinburg und FSV Weißenbrunn

Moritzberger Schützenfeste

Leinburgs Tobias Ehrmann (rechts) wird vom Diepersdorfer Maximilian Leidel attackiert. | Foto: Dieter Vogt2020/10/TV-Leinburg-gg-SpVgg-Diepersdorf2-scaled.jpg

Kreisklasse 4: Der FSV Weißenbrunn schießt Schnaittach II mit 5:1 ab. Der TV Leinburg setzt sich im Derby gegen die SpVgg Diepersdorf II klar mit 4:1 durch.

TV Leinburg – SpVgg Diepersdorf II 4:1 (1:1) – Im Moritzberg-Derby behielt der TV Leinburg dank einer überzeugenden Vorstellung mit 4:1 die Oberhand gegen die Gäste um Coach Frank Fahsl. Für die Gastgeber um Trainer Jackson Ruziski, die auf Sasa Bozic und Maximilian Eisenmann verzichten mussten, sah es zunächst nicht gut aus, denn Gäste-Kapitän Marcus Romeis nutzte einen Stellungsfehler in der Leinburger Hintermannschaft zur frühen 1:0-Führung für seine Farben (2.). Doch Leinburg ließ sich davon nicht beirren und kam durch Nico Schmidt nach einer Flanke seines Coaches zum 1:1-Ausgleich (21.).

Anschließend hatten die Hausherren noch einige gute Möglichkeiten um die Führung auszubauen, scheiterten jedoch am stark parierenden Diepersdorfer Schlussmann Tim Seidl. Es blieb also beim 1:1 zur Pause. Im zweiten Durchgang erwischten die Hausherren den besseren Start. Christian Wolf bekam nach Kombination im Mittelfeld die Kugel zugespielt und schloss ins kurze Eck ab – 2:1 (58.).

Nico Heinz sorgte in der 69. Minute mit dem 3:1 für die Vorentscheidung, als er aus kurzer Distanz SpVgg-Keeper Seidl keine Abwehrmöglichkeit ließ.
Acht Minuten später drückte Moritz Lanzendörfer, der am zweiten Pfosten lauerte, einen Flankenball von der rechten Seite zum 4:1-Endstand über die Linie. TVL-Coach Ruziski zeigte sich nach dem Schlusspfiff hoch erfreut über die gezeigte Leistung seiner Mannen, die dessen taktische Vorgaben gut umsetzten.

FSV Weißenbrunn – 1. FC Schnaittach II 5:1 (2:1) – Wenig Mühe hatte die Pistori-Elf zuhause gegen das Schlusslicht Schnaittach und wies den Gegner mit 5:1 in die Schranken. Linus Königseder eröffnete in der 15. Minute den Torreigen, als er nach Flanke von Elias Hupfer die Kugel über die Linie drückte. Der gleiche Spieler ließ in der 33. Minute das 2:0 folgen, nachdem er nach einer Hereingabe das Leder ins Netz bugsierte. Nach kurzer Schwächephase der Hausherren kam Schnaittach in der 44. Minute durch einen Treffer von Tim Herbst auf 2:1 heran.

Im zweiten Durchgang ging der FSV wieder konzentrierter zu Werke und belohnte sich in der 65. Minute durch Christoph Liebel, der aus dem Gewühl heraus erfolgreich war, mit dem 3:1. Zehn Minuten später fasste sich Chris Haberstumpf ein Herz und zog aus 25 Metern Entfernung einfach mal ab – die Kugel schlug im linken unteren Eck zum 4:1 ein. In der 80. Minute ließ Haberstumpf einen weiteren Kracher aus der Ferne folgen, scheiterte aber am Pfosten. Den Schlusspunkt setzte Florian Lindner mit einem verwandelten Elfmeter nach Foul an Markus Beutin (89.). Dem Unparteiischen wurde eine ordentliche Leistung bescheinigt.

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