Segelfliegen

LSG Hersbruck ist mit der Saison sehr zufrieden

Endanflug über den Hansgörgl nach Hersbruck. Nach einem virusbedingten Spätstart ist man unter den Hersbrucker Segelfliegern mit der Saison 2020 sehr zufrieden. | Foto: Stefan Harries2020/08/redweb2020-07-25-Runde13.jpg

HERSBRUCK (lsg) – „Saisonziel klar erreicht!“: So lautet das Fazit der Luftsportgemeinschaft Hersbruck. Mit einem 14. Tabellenplatz in der 2. Segelflug-Bundesliga ist man bei der LSG durchaus zufrieden – obwohl zwischenzeitlich sogar ein Wiederaufstieg in die erste Liga in greifbarer Nähe war.

Die Punktabstände blieben bis zum Schluss sehr gering und ein Platz unter den ersten Sieben war für die Hersbrucker Segelflieger lange Zeit in realistischer Reichweite. Allerdings machte ihnen das Wetter in der letzten Ligarunde einen Strich durch die Rechnung.

Vorteil Nordwest

Während in der Mitte und im Südosten Deutschlands durch eine dichte Wolkendecke und starken Wind die Segelflugbedingungen sehr schwierig waren, ging im Nordwesten die Post ab. Wolkenstraßen über mehrere hundert Kilometer boten der Konkurrenz traumhafte Verhältnisse.


So konnte in Hersbruck zwar Klaus Ziegler auf seinem Cirrus dem Wetter trotzen und einen brauchbaren Liga-Flug abliefern, doch durch die fehlenden weiteren Flüge blieb die Punkteausbeute beim Saisonfinale der 2. Bundesliga zu gering. Die Folge war ein kleiner Sprung nach unten vom 10. auf den 14 Rang.

Nichtsdestotrotz überwiegt bei den Hersbruckern die Zufriedenheit über eine Saison, die im Frühjahr eigentlich schon abgeschrieben war. Coronabedingt blieben alle Segelflugzeuge bis Juni am Boden, und man machte sich sogar Gedanken über das wirtschaftliche Überleben des Vereins. Heute, am Ende der Ligasaison, zeigt sich der Vorstand der LSG Hersbruck erleichtert. So stellt der 2. Vorsitzende Stefan Lutz beruhigt fest: „Da sind wir mit dem Schrecken davongekommen. Dass sich das Blatt noch so wendet, hatte niemand zu hoffen gewagt.“

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