Saisonstart für Neuhauser Judo-Frauen

Kleiner Kader, großes Herz

Mit Eliana Pielmeier haben die Neuhauserinnen in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm eine echte „Bank“ im Aufgebot. | Foto: Babett Schauer2019/05/Eliana.jpg

NEUHAUS – Am Samstag ab 15.30 Uhr wird’s ernst: Die Judofrauen des SV Neuhaus-Rothenbruck starten in ihre dritte Saison in der zweiten Bundesliga Süd – und haben zum Auftakt in Wiesbaden gegen Gastgeber Kim-Chi Wiesbaden und Neuling DJC Frankfurt am Main gleich eine erste Standortbestimmung vor sich.

Es hat sich viel getan in der 2. Judo Bundesliga. Zu altbekannten Teams wie den Lokalrivalen TSV Altenfurt oder die SG Eltmann gesellen sich in dieser Saison neue Mannschaften vom VfL Ulm und dem DJC Frankfurt am Main. Eines hat sich aber nicht verändert: Der Kader der Neuhauserinnen war und bleibt mit 20 Kämpferinnen in den sechs Gewichtsklassen klein.

Trainer Achim Schauer hat sich mit Sarah Spitzhirn, Svenja Gruber und Theresa Lutter drei ganz junge Athletinnen ins Team geholt, die erstmals Bundesliga-Luft schnuppern sollen. Zudem wird Neuzugang Carina Schumacher die Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm verstärken.

Sorgenfalten beim Trainer

Am Samstag reist die Mannschaft zum Gastgeber Kim Chi Wiesbaden, wo sich zeigen wird, wie konkurrenzfähig das insgesamt junge Team ist. Bereits im Vorfeld mussten einige Kämpferinnen aus schulischen oder gesundheitlichen Gründen absagen, was dem Trainer einige Sorgenfalten auf die Stirn zaubert. Zwar können die Neuhauserinnen nur in Mindestbesetzung anreisen. Aber trotzdem werden die Frauen alles geben, um bereits am ersten Kampftag eine Grundlage für den angestrebten Klassenerhalt zu schaffen.

Bereits am 25. Mai empfangen die Neuhauserinnen dann die Mannschaften der HTG Bad Homburg sowie des VfL Ulm in der Sporthalle des Gymnasiums Pegnitz. Zu diesem einzigen Heimkampf in dieser Saison wollen die Gastgeberinnen ihren Unterstützern und Fans vor Ort zeigen, was in ihnen steckt. Weitere Kampftage finden am 29. Juni in Speyer sowie am 28. September in Altenfurt statt.

Es bleibt also abzuwarten, was die „alten Hasen“ und die jungen Wilden auf der Matte zeigen werden. An mangelndem Ehrgeiz, fehlendem Trainingseifer oder ungenügender Motivation liegt es auf jeden Fall nicht: „Wenn alle gesund bleiben und für ihre Mannschaft das Beste geben, sollte der Klassenerhalt machbar sein“, sagt Trainer Achim Schauer.

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