Kreisliga Nord

Für Rasch und Ezelsdorf wird die Luft dünner

Hier kann Ezelsdorfs Torwart-Routinier Matthias Roth noch das Schlimmste verhindern, am Ende war aber auch er gegen Meister Wendelstein machtlos. | Foto: Kaufmann2019/05/fcezelsdorf_fcwendelstein.jpg

SV Pölling – SV Rasch 3:1 (1:1) – Im auf den Freitagabend vorgezogenen Spiel begannen beide Teams sehr diszipliniert aus einer sicheren Defensive, die Gastgeber waren in den ersten zehn Minuten etwas spielbestimmender. Nach den ersten überstandenen Angriffen befreiten sich die Rascher und kamen besser in die Zweikämpfe. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld in der 15. Minute wurde Tobias Birkelbach steil bedient und überwand den Pöllinger Keeper mit einem sehenswerten Lupfer zum 0:1. In den nächsten 25 Minuten verstärkte Rasch mit der Führung im Rücken weiter den Druck nach vorne, in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte waren dann die Gastgeber wieder im Vorteil. Nach einer Serie von Eckbällen erzielte dann Maximilian Hamata per Kopf in der ersten Nachspielminute den 1:1-Ausgleich zur Halbzeitpause. Beide Teams kamen frisch motiviert aufs Feld zurück. Die Rascher wechselten zusätzlich Alex Vöge in den Angriff ein, der auch gleich für gute Aktionen sorgte. Aus heiterem Himmel dann das 2:1 für Pölling, die Rascher spielten vergeblich auf Abseits, Michael Knipfer ging allein aufs Tor zu und ließ Torhüter Felix Ortegel keine Abwehrchance (52.). Die Rascher bäumten sich danach nochmal vehement auf, einige gute Kopfballchancen konnte der Pöllinger Torhüter gerade noch mit letztem Einsatz um den Pfosten lenken. Natürlich eröffneten sich aufgrund der offensiven Rascher Spielweise für die Pöllinger Konterchancen, eine davon nutzte Dominik Lettenbauer in der 89. Minute zum Endstand von 3:1.

FC Ezelsdorf – FC Wendelstein 0:3 (0:1) – Der Tabellenführer stellte sich mit einem wirklich homogenen Team in meisterlicher Art in Ezelsdorf vor. Wendelstein war von Beginn an und auch über die komplette Spielzeit über die bessere Mannschaft, die mit gefährlichem und technisch schnellem Spiel die Ezelsdorfer in die Defensive zwang. Ezelsdorf wehrte sich so gut es ging, brachte allerdings nach vorne recht wenig Vorzeigbares zustande. In der 39. Minute gingen dann die Wendelsteiner nach einem Freistoß von rechts in Führung. Der Kopfball von Benedikt Rück wurde zu allem Übel auch noch abgefälscht. Die zweite Hälfte verlief analog wie die erste, man war hüben und drüben bemüht, doch lange ergaben sich keine Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Lediglich Luca Meier tauchte einmal vor dem Wendelsteiner Kasten auf, zögerte dann aber auch beim Abschluss. Ezelsdorf hoffte trotzdem lange Zeit auf den Ausgleich, der ihnen aber von den Gästen durch zwei blitzsauber herausgespielte Tore zunichte gemacht wurde. Das 0:2 in der 83. Minute erzielte Mirsad Behdjeti, den dritten Treffer steuerte Nicolas Kuttruff in der 86. Minute dazu.

TSV Winkelhaid – TSV Katzwang 1:4 (1:0) – Im Spiel gegen Katzwang zeigte die Heimelf zwei Gesichter. In der ersten Hälfte war Winkelhaid überlegen, brachte es aber nicht fertig, Torchancen zu generieren; danach war plötzlich der Schwung weg und den Gästen wurde es sehr leicht gemacht, das Match für sich zu entscheiden. Nachdem die anderen Mannschaften, die um die Relegationsplätze kämpfen, ihre Spiel gewannen, hat für Winkelhaid nun die Hoffnung, die Plätze 11. oder 12. zu erreichen, einen Dämpfer erhalten. Das Spiel begann flott, aber beide Teams egalisierten sich im Mittelfeld. Ab der 15. Minute igelte sich die Heimelf in der Hälfte des Gegners ein, verpasste es aber, sich Torchancen zu erspielen. So musste in der 32. Minute das Glück helfen. Nach einem Frei-stoß von Andörfer lenkte ein Katzwanger das Leder ins eigene Netz. Im Gegensatz zu den Spielen der Vorwoche, zeigte die Heimelf aber dann eklatante Schwächen, sodass die Gäste bereits in der 47. Minute den Ausgleich erzielen konnten. Kurz darauf vergab Katzwang in der 48. und 50. Minute klare Möglichkeiten. Die Heimelf war nicht wieder zu erkennen und zeigte eine überaus schwache zweite Hälfte. Fehlpässe und fehlende Abstimmung führten dazu, dass der Gegner immer stärker wurde. Der nächste Treffer fiel dann in der 66. Minute zum 1:2. Winkelhaid agierte auch danach weiter zu passiv und wurde deshalb von den Gästen vorgeführt. Diaco vergab in der 75. Minute die Riesenchance zum Ausgleich. Ein leichtsinniger Abwehrfehler führte dann kurz darauf zum 1:3. Ein weiteres Geschenk für die Gäste dann noch in der 86. Minute: Der gegnerische Spieler hatte keine Mühe drei Winkelhaider stehen zu lassen und konnte unbedrängt zum 1:4 treffen.

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