Vorschau Kreisklasse 4, 8. Spieltag

FSV Weißenbrunn: Primus als Aufbaugegner?

Erneut auf den Torriecher von Markus Meier, zuletzt gegen den TSV Lauf zweifacher Torschütze und mit vier Treffern erfolgreichster Torschütze der Diepersdorfer Reserve, hofft Spielertrainer Frank Fahsl beim Gastspiel bei Hüttenbach II. | Foto: Keilholz2019/09/DSC00977-1.jpg

LEINBURG – Der FSV Weißenbrunn geht in der Kreisklasse 4 als krasser Außenseiter in sein Heimspiel gegen Spitzenreiter SpVgg Sittenbachtal, der mit einer optimalen Bilanz von 21 Punkten aus sieben Spielen in der Tabelle vorne weg marschiert. Weitaus besser sind die Erfolgsaussichten für den TV Leinburg (8.), der zu Tabellennachbar FSV Schönberg muss, und die zweite Mannschaft der SpVgg Diepersdorf (11.), die im Duell zweier Reserven in Hüttenbach (14.) zu Gast ist.

Beim FSV Weißenbrunn herrscht nach der sportlichen Talfahrt der letzten Wochen Verunsicherung. Und nun kommt die SpVgg Sittenbachtal zum FSV, bei der es wie am Schnürchen läuft. Die Elf von Trainer Jens Muschiol marschiert in der Tabelle mit sieben Siegen und 29:5 Toren vorne weg und hat bereits fünf Punkte Vorsprung auf die Verfolger 1.FC Hersbruck 2 und SK Heuchling.

Schwere Hypothek

Die Fieberkurve der Elf von Spielertrainer Frank Pistori zeigt dagegen steil nach unten und fünf Niederlagen in Serie sind eine schwere Hypothek. Vor dem Duell mit dem Spitzenreiter versucht Spielertrainer Frank Pistori, die positiven Aspekte der letzten Partie in Heuchling, wo seine Elf 45 Minuten überzeugen konnte, sich dann aber den Schneid abkaufen ließ und eine 2:1-Halbzeitführung aus der Hand gegeben hat, mit ins Duell mit dem Spitzenreiter zu nehmen. Pistori: „Wenn für uns gegen Sittenbachtal etwas herausspringen soll, müssen wir über 90 Minuten eine Leistung wie in der ersten Halbzeit in Heuchling bringen“.

Pistori ist weiter guter Dinge, dass er mit seiner Elf schon bald die Wende zum Besseren schafft. Pistori: „Wir sind nicht so schlecht, wie man nach fünf Niederlagen in Serie vermuten könnte“.

Hoffnung macht ihm dabei, dass die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld des Vereins weiter gut ist. Allerdings hat das Selbstvertrauen unter der Negativserie gelitten und nagt am Nervenkostüm eines jeden Einzelnen. Pistori: „Wir haben momentan das Pech am Stiefel und es fehlt uns einfach das letzte Quäntchen Glück“.

Und so setzt FSV-Coach Pistori seine Hoffnung vor dem Duell mit dem Spitzenreiter darauf, dass jede Serie einmal reißt und seine Elf gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter das Glück zwingt und eine Top-Leistung abruft, die mit einem Erfolg belohnt wird.

Fehlen werden Chris Haberstumpf (gesundheitliche Probleme) und Alexander Rezinzek, der beruflich verhindert ist. Dafür steht diesmal zumindest Ricardo Scharrer, der berufsbedingt ebenfalls nicht regelmäßig eingesetzt werden kann, zur Verfügung.

Abwärtstrend gestoppt

Der TV Leinburg hat seinen Abwärtstrend stoppen können und steht nach seinem 4:1-Sieg gegen Türkspor Röthenbach mit ausgeglichener Bilanz auf Rang acht. Spielertrainer Denis Opcin, der wegen eines Muskelfaserrisses wohl noch zwei Wochen pausieren muss, zeigte sich erleichtert: „Der Sieg gegen die Röthenbacher Türken hat uns gut getan, daran wollen wir in Schönberg anknüpfen“.

Obwohl es in Schönberg bisher ebenfalls nicht so läuft, wie erhofft, hat Opcin vor dem Gegner Respekt. Zuletzt hat das Team von Trainer Marcus Thiem mit einem 3:1-Sieg bei der SG Oberes Pegnitztal ebenfalls einen Aufwärtstrend erkennen lassen.

Bei Leinburg fehlen neben dem Trainer auch André Kellermann, ebenfalls wegen eines Muskelfaserrisses, und Nico Schmidt wegen seiner Rotsperre. Opcin: „Schauen wir mal, wie wir die Ausfälle kompensieren können und was dann rauskommt.“ Er hofft darauf, dass seine Elf von der anderen Seite des Moritzbergs nicht mit leeren Händen nach Hause kommt.

Fahsl vor Saisonpremiere

Die SpVgg Diepersdorf 2 will ebenfalls den Schwung des Punktgewinns gegen den TSV Lauf mit ins Auswärtsspiel bei Hüttenbach II nehmen. Frank Fahsl: „Der Punkt gegen Lauf ist etwas wert“. Allerdings hat sich auch die Hüttenbacher Reserve mit einem 2:1 im Nachholspiel gegen den 1. FC Röthenbach Selbstvertrauen geholt und ist mit diesem Sieg vorerst aus den Abstiegsrängen raus.

Für Frank Fahsl wird es einmal mehr eine Herausforderung, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Nachdem Michael Hauenschild, Florian Költsch und Elvis Ramadanov verletzt ausfallen, wird das Gesicht der Elf wieder ein etwas anderes sein, als vor Wochenfrist gegen den TSV Lauf.

Dafür kann Fahsl wieder auf Marcus Romeis zurückgreifen, der nach einem Rippenbruch wieder fit ist. Weiterhin könnte der längere Zeit aus beruflichen Gründen abwesende Christoph Fahsl seine Saisonpremiere geben.

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