Frauenfußball

FC Ezelsdorf: Später K.o. in der Regenschlacht

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Bis kurz vor Schluss konnten die Ezelsdorferinnen (weiße Trikots) die favorisierten Regensburgerinnen in Schach halten, dann aber schlug Toni Tewes zu. | Foto: Vogt2019/09/sc-regensburg-fc-ezelsdorf.jpg

Bayernliga: SC Regensburg – FC Ezelsdorf 1:0 (0:0)

Die Ezelsdorferinnen begannen beim ersten Auswärtsmatch in Regensburg mutig. Die erste Möglichkeit für den FCE produzierten die Gastgeberinnen selber: Eine Verteidigerin traf bei einem Klärungsversuch das Leder so unglücklich, dass es sich bedrohlich in Richtung eigenes Tor senkte und Torfrau Katja Hubeny nur mit Mühe abwehren konnte. Dadurch beflügelt spielten die Gäste weiter gekonnt nach vorne und hatten gute Abschlussmöglichkeiten. Maike Wintrich setzte sich nach einer starken Einzelaktion durch, die Torfrau konnte nur per Fußabwehr klären. Die hochkarätigste Chance hatten dann wieder die Gäste, Melanie Schneider setzte Laura Loos in Szene, die das Leder an ihrer Bewacherin vorbei legte, aber dann freistehend vor dem Kasten vorbeizielte. In den letzten zehn Minuten vor der Pause kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel, Lisa Beer setzte zum Glück für den FCE den Ball nur an den Innenpfosten.

Die zweite Hälfte begann ausgeglichen mit vielen Aktionen im Mittelfeld, dabei konnte sich keine der beiden Mannschaften zwingende Torchancen erarbeiten. Als sich dann das Spielgeschehen auf die Zielgerade bewegte, merkte man den Gästen den Kräfteverschleiß an, die Gastgeberinnen wirkten fitter und drängten die Gäste mehr und mehr in die Defensive. Zweimal konnte die Ezelsdorfer Torfrau Corina Eder retten und ihr Team im Spiel halten. An sich hatten die Ezelsdorferinnen zum Ende auf einen Punkt gehofft, doch die Regensburgerinnen machten ihnen in der 87. Minute einen Strich durch die Rechnung. Nach einem Pass in die Schnittstelle der Abwehrkette war Toni Tewes frei und machte das späte 1:0 für Regensburg. Schade für die Ezelsdorferinnen, denen man am Ende nur den einen Vorwurf machen konnte, dass sie nicht schon in der ersten Hälfte ihre spielerische Überlegenheit nicht in ein oder zwei Treffer umgemünzt hatten.

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