Siege für Weißenbrunn und Leinburg

Dreifacher Weiß sorgt für Ruhe

Frank Schreimel (rechts), der nach seiner Rückkehr zu seinem Heimatverein Premiere im FSV-Trikot gefeiert hat, im Laufduell mit Hersbrucks Florian Brunnacker. | Foto: Manfred Keilholz2020/09/FSV-Weissenbrunn-Frank-Schreimel-scaled.jpg

Kreisklasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund: FSV Weißenbrunn rehabilitiert sich gegen den 1. FC Hersbruck. Der TV Leinburg gewinnt trotz Unterzahl gegen Neuhaus/Rothenbruck 2:1. SpVgg Diepersdorf II wurde abgesetzt.

FSV Weißenbrunn – 1. FC Hersbruck II 5:0 (2:0) – Nach der 0:3-Niederlage vergangene Woche gegen den FSV Schönberg zeigte Weißenbrunn gegen die Hersbrucker Reserve die Reaktion, die sich Spielleiter Karlheinz Kunz erhofft hatte. Der FSV, bei dem sich Spielertrainer Frank Pistori vor der Partie krankgemeldet hatte, kam gut ins Spiel und übte von Beginn an Druck auf Hersbruck aus.

In Minute 36 eröffnete Alexander Weiß den Torreigen: Markus Beutin spielte auf Elias Hupfer, der legte quer auf Weiß, der aus kurzer Distanz nur noch zum 1:0 einschieben brauchte. Zwei Minuten vor der Pause erhöhte Chris Haberstumpf mit einem Schuss aus elf Metern auf 2:0. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte dann der dritte Streich: Mit einem Alleingang besorgte Alex Weiß die Vorentscheidung zum 3:0 (46.). Wiederum nur vier Minuten später ließ Weißenbrunns Angreifer seinen dritten Treffer folgen: Er spritzte in einen Querpass der Hersbrucker Abwehr und vollstreckte souverän zum 4:0 (50.).

Den Schlusspunkt zum 5:0 setzte Chris Haberstumpf mit seinem zweiten Treffer des Tages. Seine Granate aus 25 Metern schlug genau im Winkel des Hersbrucker Tores ein (84.). „Es war eine tolle Steigerung der Mannschaft. Wille und Kampf haben gestimmt“, sagt Karlheinz Kunz.

SV Neuhaus/Rothenbruck – TV Leinburg 1:2 (0:2) – Einen verdienten Auswärtsdreier holte sich der TV Leinburg beim SV Neuhaus/Rothenbruck. Dabei agierte die Ruziski-Elf knapp über eine Hälfte lang in Unterzahl, denn Sasa Bozic bekam die Ampelkarte wegen Meckerns (40.).

Bereits nach acht Minuten jubelte der TVL zum ersten Mal, als Spielertrainer Jackson Ruziski einen Handelfmeter verwandelte. In der 23. Minute erhöhte Nico Heinz mit einem schönen Treffer auf 0:2. Mit dem Rücken zum gegnerischen Kasten stehend drehte sich Heinz, ließ seinen Gegenspieler dabei alt aussehen und schloss flach ins lange Eck ab. Vor dem Seitenwechsel hatte Tobias Prosch noch die Möglichkeit auf 0:3 zu stellen, sein Kopfballtreffer wurde jedoch wegen Abseitsstellung aberkannt.

Im zweiten Durchgang beschränkte sich Leinburg, bedingt durch die Unterzahl, auf die Defensivarbeit. Dies klappte gut, ehe die Hausherren nach einem Wirrwarr in der Hintermannschaft der Leinburger 1:2 verkürzten. Den Treffer erzielte Maximilian Sander mit einem Flachschuss aus knapp 16 Metern Entfernung. Doch Leinburg ließ nichts mehr anbrennen und verwaltete das Ergebnis bis Schlusspfiff. Bitter aus Sicht der Gäste war noch der Platzverweis für den eingewechselten Pascal Grebner in der 91. Minute mit seinem ersten Foul.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren