Aktive Schüler auf dem Bobbycar

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HERSBRUCK — Es war ein riesengroße Sportstunde: Der Sportpark „Franken aktiv“ des Bayerischen Landessportverbandes lockte rund 1800 Schulkinder gestern Vormittag auf den Skaterplatz hinter dem Plärrer.

Gruppenweise zogen die Mädchen und Jungen, die sogar aus Schwabach anreisten, im Sportdress oder in einheitlichen T-Shirts von Station zu Station, um auch alle Angebote ausprobieren zu können. Auf den ersten Blick bot sich ein buntes Gewusel, in dem sich jedoch viele herkömmliche Sportarten versteckten, die diesmal aber auf etwas andere Art ausgeführt werden mussten: Rückwärtslaufen oder Sprinten im Doppelpack, Dribbeln oder sich Fortbewegen mit Stelzen und Pedalos waren nur ein paar spaßige Herausforderungen.

Verschieden geformte Schläger – mit Krümmungen oder ganz flach – sorgten für neue Tennisformen. Außerdem regten das Balancieren auf dem Seil, schwingende Stangen und Frisbee-Scheiben zum Training von Koordination und Kondition an. War eine Station erfolgreich absolviert, schallte oftmals lauter Jubel über den Platz. Einen Beitrag zum abwechslungsreichen Programm leisteten auch die Hersbrucker Vereine. Segelflieger und Segler, Tennisclub und SV Altensittenbach hatten Boot, Flieger und jede Menge Spiele, wie Flaschen-Kegeln, im Gepäck. Ein Hingucker war der rote Renn-Seat von Elia Erhart. Der Sieger vom Norisring war von vielen neugierigen und wissbegierigen Kids umlagert.

Viele Schmunzler ernteten die Hersbrucker Promis, die im Rahmen des Kommunenwettkampfes antraten. Bürgermeister Robert Ilg, Ulrike Eyrich, Angelika Pflaum, Karola Hoffmann vom Wirtschaftsforum, Anja Kotter von der Therme, Feuerwehrler Armin Steinbauer, Hewa-Chef Harald Kiesl und Pfarrer Jürgen Kleinlein begannen stark und ließen ebenso kräftig nach. Lagen sie beim Wassertragen dank der „Schmidtchen Schleicher-Technik“ noch gut im Rennen, kosteten ihnen Weithüpfen, Rückwärtsballwurf, Fechten und Federball-Rundlauf wichtige Punkte im Vergleich mit den anderen Gemeinden.

Spaß hatten die Hersbrucker Promis – wie die Kinder – aber trotzdem, vor allem als sie es hinter sich hatten! Einziger Wermutstropfen an diesem Sport- und Spieltag war die mäßige Organisation. Die Wiesen waren nicht gemäht und Sanitäter fehlten.

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