Kreispokal Neumarkt/Jura

Ochis stehen kurz vor dem Gruppensieg

Der Rummelsberger Torschütze zum 1:3, Ahmad Shamoot (links), konnte sich in dieser Mittelfeldszene nur noch durch ein „Textilvergehen“ an dem Wendelsteiner Jonas Rösch (rechts) behelfen. | Foto: DV2016/07/eksgrummelsbergfgwendelstein.jpg

NÜRNBERGER LAND – Der Totopokal bleibt weiter ein unbeliebtes Pflaster für die Mannschaften aus dem „Boten-Land“. Nur der TSV Ochenbruck konnte unter der Woche in der Gruppenphase einen Sieg einfahren und hat nun guten Chancen auf den Gruppensieg.

TSV Kleinschwarzenlohe – TSV Ochenbruck 2:3 (1:3) – Mit einem Auswärtssieg im zweiten Gruppenspiel in der Totopokalrunde hielten sich die Ochis die Option für den Gruppensieg offen. Die Gastgeber gingen zwar in der 12. Min. durch Kevin Walczak in Führung, doch die Ochenbrucker erhöhten durch Tore von Dominik Coste (17.), Felix Jädicke (25.) und Serdar Sahan in der 28. Min. zum Pausenstand von 1:3.

Der Torschütze des ersten Tores konnte zwar in der 53. Min. auf 2:3 verkürzen, doch zu mehr reichte es dann doch nicht. Die letzte Viertelstunde mussten die Gastgeber in Unterzahl spielen, Sebastian Lehman sah in der 77. Min. Gelb-Rot.

SV Moosbach – TSV Pyrbaum 2:5 (1:3) – Die Heimniederlage gegen den Kreisligisten fiel etwas zu hoch aus, Moosbach hatte vor allem in der ersten Spielhälfte mindestens vier hochkarätige Torchancen, die aber allesamt nicht verwertet werden konnten. Die Gäste gingen in der 8. Min. in Führung, Daniel Scharrer glich in der 15. Min. zum 1:1 aus. Pyrbaum war effektiver in der Ausnutzung seiner Möglichkeiten, Christopher Stark erhöhte zum 1:3 Halbzeitstand (24. /37.). Ivo Johannes brachte in der 54. Min. die Moosbacher nochmal auf 2:3 ran, ein verwandelter Elfer für die Gäste durch Tobias Fuchs in der 68. Minute zum 2:4 war eine Art Vorentscheidung. Kurz danach konnte zwar der Moosbacher Keeper Steffen Herzig einen erneuten Strafstoß halten, den Schlusspunkt setzte aber Christopher Stark mit seinem dritten Treffer in der 88. Min. zum 2:5 Endstand.

EKSG Rummelsberg – FG Wendelstein 2:6 (1:3) – Die Gäste machten zwar von Beginn an Druck doch Rummelsberg konnte in einzelnen Aktionen recht gut dagegenhalten. Letztendlich machte sich dann der 3-Klassen-Unterschied vor allem in der Laufarbeit und im Zweikampfverhalten bemerkbar.

Die Gäste kamen dann auch relativ einfach nach dreißig Minuten zur 0:3 Führung, dabei trafen Kevin Wosch (17. / 31.) und Mirsad Behdjeti (20.). Nach einer Notbremse des Gästekeepers konnte Ahmad Shamoot durch einen verwandelten Strafstoß auf 1:3 verkürzen (45.).

Nach der Pause war Wendelstein weiterhin überlegen, allerdings nicht mehr ganz so druckvoll. Nach dem 1:4 durch Mirsad Behdjeti (59.) konnte Jan Schlagenhaufer mit einem Heber in der 66. Minute nochmal verkürzen. Nochmal Mirsad Behdjeti (70.) und Jonas Rösch (82.) stellten den 2:6 Endstand her, mehr war auch leider für die Eichenkreuzler an diesem Tag nicht drin.

SC Oberölsbach – TSV 04 Feucht 3:1(2:0) – Die Feuchter haben den Totopokal von vorne herein als Teil ihres Vorbereitungsprogrammes eingestuft und trafen mit ihrem aus erster und zweiter Mannschaft besetzten Team auf einen von vorneherein nur auf Defensive eingestellten Gegner, der ihren Angriffsdrang mit einer 5er- und einer davor positionierten 4er-Kette erheblich einschränkte. Die Gäste kamen zu keinen verwertbaren Möglichkeiten, die einzige Oberölsbacher Sturmspitze in Persona von Sebastian Kerschensteiner traf hingegen zweimal (5. / 17.).

Auch in der zweiten Spielhälfte waren die Feuchter hinsichtlich der Spielanteile bestimmend, Oliver White hatte den Anschlusstreffer auf dem Fuß, bei Erfolg hätte dies unter Umständen das Blatt wenden können. So kamen die Gastgeber fünf Minuten vor Schluss durch einen direkt verwandelten Freistoß zum 3:0, Oliver White war dann doch noch in der Nachspielzeit erfolgreich und erzielte den Ehrentreffer für den TSV.

SV Sindlbach – TSV Winkelhaid
2:2 (1:2) – Kreisligist Winkelhaid kam beim A-Klassisten aus Sindlbach nicht über ein 2:2 hinaus und enttäuschte insbesondere im Sturm-Zentrum auf ganzer Linie. Nach 0:1-Rückstand nach fünf Minuten brachten Patric Winter (20.) und Christoph Weghorn (23.) die Gäste zumindest in Führung. Doch wer dachte, dass es nun eine klare Angelegenheit werden würde, sah sich getäuscht. Das neue System, welches Trainer Marc Rosenberger
in der nächsten Saison spielen möchte, klappte deshalb nicht, weil die TSV-Defensive nach zum Teil unnötigen Ballverlusten nur noch hinterherlief und für Konter anfällig war. Nachdem den Hausherren kurz vor der Pause ein Elfmeter verwehrt wurde, verdienten sie sich letztlich in Hälfte zwei den Punktgewinn, weil Winkelhaid nicht in der Lage war, sich zumindest eine entscheidende Torchance herauszuspielen. Am kommenden Sonntag gastiert der TSV wohl im letzten Toto-Pokal Spiel auf dem engen Geläuf in Stöckelsberg. Auch wenn der ein oder andere Akteur noch fehlte,
wird es dort mit ähnlicher Leistung wohl schwer werden, drei Punkte zu entführen.

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