Nachholspiele bei Fußballfrauen

Nachsitzen hat sich gelohnt

Die beiden „Zehner“ im direkten Mittelfeldduell, links die Gnotzheimerin Lena Maurer und rechts Yvonne Hadamek von der (SG) FV Röthenbach/b.A. | Foto: DV2018/03/IMG_3261.jpg

NÜRNBERGER LAND – Eine Woche vor dem offiziellen Rückrundenstart mussten drei Frauenteams bei Nachholspielen noch etwas nachsitzen.

Frauen Bezirksliga 2: FC Ezelsdorf II – TSV Röttenbach/Rh 4:1 (0:1) – Das Match begann für die Gastgeberinnen gleich mit einem Aufreger, Joselyn Mischke tauchte frei vor der Ezelsdorfer Keeperin auf, doch Verena Schöpfer reagierte richtig. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Aktionen, die sich vor allem im Mittelfeld abspielten. Ezelsdorf wirkte im Spielaufbau etwas strukturierter und erarbeitete sich ein leichtes Übergewicht bei den Spielanteilen.

Bis auf zwei Möglichkeiten durch Katarina Möges und Laura Loos war nichts Aufregendes zu verzeichnen. In der 28. Minute dann quasi aus dem Nichts die Führung für die Gäste. Abwehr und Keeperin des FCE waren sich nicht ganz einig, Joselyn Mischke schnappte sich das Leder und schob zum 0:1 ins leere Tor ein.

In der zweiten Spielhälfte machten sich die Einwechslungen der Gastgeberinnen positiv bemerkbar, das Match kippte deutlich zu Gunsten des FCE. Der Ausgleich ließ dann auch nicht lange auf sich warten, Katharina Hampicke bediente Maike Wintrich, die in der 52. Min. das 1:1 machte. Die Torschützin revanchierte sich in der 68. Minute bei Katharina Hampicke, die zum 2:1 erfolgreich war. Nach einem erneuten klugen Pass von Katharina Hampicke erzielte Katharina Möges das vorentscheidende 3:1 in der 75. Minute.

Eventuell wäre es danach trotzdem noch spannender geworden, doch die Ezelsdorfer Torhüterin konnte gegen eine durchgebrochene Stürmerin des TSV klären. In der 87. Minute setzte Julia Feldberger nach schöner Vorarbeit von Milena Büttner mit dem 4:1 den Schlusspunkt in dieser für Ezelsdorf sehr wichtigen Partie.

Frauen Kreisklasse Neumarkt/Jura: FSV Oberferrieden – (SG) TSV Katzwang 0:5 (0:3) – Die Gäste aus Katzwang nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und drängten den FSV in die eigene Hälfte zurück. Richtige Chancen waren in der Anfangsviertelstunde aber Mangelware. Danach scheiterten die Gäste zweimal an der Latte. In der 36. Minute traf Mona Arnold zum 1:0 für Katzwang.

Dem FSV gelang es auch weiterhin nicht, die Gäste vom eigenen Tor fernzuhalten. Mit einem Doppelschlag zum 0:2 durch Denise Wolff (40.) und durch Mona Arnold in der 41. Minute zum 0:3 sorgten die Gäste bereits in der ersten Halbzeit für eine Art Vorentscheidung.

Im zweiten Durchgang ergab sich weiterhin das gleiche Bild, die wenigen Entlastungsangriffe des FSV wehrte die sicher stehende Abwehr von Katzwang ständig ab. In der 59. Minute erhöhte erneut Mona Arnold auf 0:4. Den Schlusspunkt zum 0:5 setzte Pauline Reichenberger in der 64. Minute per Foulelfmeter.

(SG) FV Röthenbach/b.A. – (SG) DJK Gnotzheim II 4:1 (1:0) – Die erste Chance hatten die Gäste (2.), doch Lena Schröder schoss über den Kasten. Ansonsten waren die Gastgeberinnen von Anfang an im Vorteil, ließen jedoch zunächst ein paar Möglichkeiten durch die Hadamek-Sisters und Franziska Stahl liegen. In der 15. Minute legte Clarissa Lumpi quer und Melanie Hadamek traf genau ins linke untere Eck zum 1:0 für die SG. Die Röthenbacherinnen versäumten es trotz mehrerer Möglichkeiten bis zum Halbzeitpfiff die Torausbeute zu erhöhen.

Dies sollte sich jedoch gleich nach dem Wiederanpfiff ändern, Melanie Hadamek verwandelt in der 50. Min. einen Eckstoß direkt zum 2:0. Unmittelbar nach dem Anstoß gelingt den Gästen der Anschlusstreffer zum 2:1 (51.). In der 57. und in der 66. Minute gelingt der Röthenbacher Goalgetterin Melanie Hadamek nach jeweils gelungenen Spielzügen über mehrere Stationen ihre Treffer drei und vier zum vorentscheidenden 4:1.

In der 80. Minute krönte Ines Hirschmann ihre gute Gesamtleistung mit ihrem Treffer zum vermeintlichen 5:1, allerdings annullierte der Schiedsrichter das Tor wegen einer vorhergegangenen Behinderung der Gnotzheimer Keeperin.

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