Kunden und Verkäufer sind zufrieden

Wochenmarkt in Rückersdorf

Nicole Anclam (rechts), Gemeinderätin der Rückersdorfer Grünen, freut sich, dass so viele Händler ihrer Einladung gefolgt sind. Dazu zählt Melanie Meier (3. v. l.), die Gemüse aus dem Knoblauchsland verkauft, das gut angenommen wird. | Foto: Andrea Beck2021/03/Wochenmarkt-in-Ruckersdorf-Nicole-Anclam-Grunde-Bauer-Richard-Meier-030321-Foto-Beck-scaled.jpg

RÜCKERSDORF – Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Käse, Honig, Kaffee und noch vieles mehr: Am Rückersdorfer Wochenmarkt, für den diverse Händler ihre Stände jeden Mittwoch von 8 bis 13 Uhr in der Schlossgasse aufstellen, haben die Bewohner der Gemeinde seit Februar eine ungewohnt große Auswahl an Lebensmitteln. Und diese Auswahl wird gerne angenommen.

Seit fast einem Jahr bastelt Ni­cole Anclam, Gemeinderätin der Rückers­dorfer Grünen, an dem Projekt Wochenmarkt, hat Händler eingeladen und die bürokratischen Hürden gemeistert. Nun freut sie sich über den großen Andrang der Bevölkerung, auch aus den Nachbarkommunen Röthenbach und Schwaig.

„Die Kunden schätzen zum Beispiel das Angebot von frischem Gemüse, das sie, anders als etwa im Großhandel, auch in kleineren Mengen kaufen können. Und viele haben mir erzählt, dass sie auf dem Markt endlich wieder andere Menschen treffen“, sagt Anclam.

Platz des Zusammenseins

Sie hat am Platz vor der alten Scheune noch Größeres vor. „Wir wollen, sobald es erlaubt ist, Stühle aufstellen und dort können die Besucher dann Wein und Kaffee genießen“, sagt Anclam. Demnächst werde ein Weinhändler seinen Stand am Platz aufstellen. Auch einen Blumenhändler will Anclam noch für den Markt gewinnen.

Händlerin Melanie Meier, die das Obst und Gemüse des familiären Betriebs aus dem Knoblauchsland verkauft, ist sehr zufrieden. „Wir stellen unseren Hof zurzeit auf Bio um und die Einzelhändler sind da noch etwas vorsichtig. Für sie ist Bio ein finanzielles Risiko, doch die Menschen hier am Markt wollen Bio“, sagt Meier. Nach dem fünfstündigen Verkauf in Rückersdorf stehen bei ihr 130 bis 140 Einkäufe auf dem Kassenausdruck. Der Markt lohnt sich. 

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