Es ist offiziell

Rockenbrunn und Winkelhaid werden „Tatort“

Am Dienstag fiel die erste Klappe für den neuen „Franken-Tatort“. Dabei bei den Dreharbeiten sind (von links): Uli Putz (Produzentin), Andreas Senn (Regisseur), die Schauspieler Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs sowie Stephanie Heckner (BR-Redakteurin). Das Nürnberger Polizeipräsidium diente als Kulisse für dieses Gruppenbild. Foto: Bayerischer Rundfunk/Hagen Keller2015/07/28898-15-01_2_.jpg

WINKELHAID/ROCKENBRUNN — Jetzt ist es offiziell: Der zweite „Franken-Tatort“ wird unter anderem in Winkelhaid und im Röthenbacher Stadtgebiet gedreht. Am Montagabend gab es ein „Warm up“  für das Team, am Dienstag begannen die Dreharbeiten, die bis zum 13. August dauern sollen. Der zweite „Franken-Tatort“, so der BR, „spielt in Nürnberg, Würzburg und Umgebung“. Ausdrücklich nennt der Sender aber auch Röthenbach. Ein weiterer Drehort ist Winkelhaid. Wo genau, darüber schweigt sich der BR aus. Nach Informationen des Boten soll es aber das „Gasthaus zur Linde“ in Winkelhaid sein.

Die beiden Ermittler Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Felix Voss (Fabian Hinrichs) bekommen es im zweiten „Franken-Tatort“ mit gleich drei Fällen zu tun: einer an der Würzburger Universität, einer auf dem Nürnberger Jakobsplatz und einer in einem Gasthaus in einem Dorf „im Umland von Nürnberg“.

Erwürgt in der Gaststätte

Was dort passiert, beschreibt der BR in einer Pressemitteilung so: „An einem frühen Sommermorgen findet Steffi Schwinn, Tochter von Wirtsleuten, ihre Mutter erwürgt in der Gaststube liegen.“ In Winkelhaid freut sich Bürgermeister Michael Schmidt über die Entscheidung der Tatort-Macher: „Eine tolle Sache, sehr gut für unseren Ort, das macht uns bekannt.“

Der Röthenbacher Bürgermeister Bürgermeister Klaus Hacker spricht trotz des düsteren Drehbuchs von einem „Imagegewinn für die Stadt“.  Immerhin sahen den ersten „Franken-Tatort“ im April rund zwölf Millionen Zuschauer. Das Gasthaus in Rockenbrunn allerdings wird während der Dreharbeiten geschlossen sein. 

Der Sender bittet in seinem Blog zum „Franken-Tatort“ schon jetzt Neugierige darum, die Dreharbeiten nicht zu stören. BR-Sprecherin Gesine Pucci vor zwei Wochen: „Keinem bringt es etwas, wenn Tausende von Leuten auftauchen und man deshalb Wände aufstellen muss.“ 

Der „Franken-Tatort“ soll im Frühjahr 2016 ausgestrahlt werden. „Das Recht sich zu sorgen“ wird produziert von Uli Putz und Jakob Claussen, die Regie führt Andreas Senn, der für den BR bereits einen Münchener „Tatort“ drehte („Das verkaufte Lächeln“). Das Drehbuch stammt von Beate Langmaack („Blaubeerblau“, „Zeit der Helden“).

N-Land Andreas Sichelstiel
as/ab