Brand in Neuhaus

Produktionsmaschine fing Feuer

Die Feuerwehren aus Neuhaus, Krottensee, Mosenberg, Höfen, Velden, Auerbach und Diepersdorf waren bei Seda im Einsatz. | Foto: FF Auerbach2020/01/82060308_2714171741974574_8545540061976854528_n.jpg

NEUHAUS – Der Brand einer Produktionsmaschine in der Firma Seda in Neuhaus hatte am Dienstagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Folge. Gegen 18.30 Uhr geriet in dem papierverarbeitenden Betrieb eine Maschine zur Herstellung von Bechern in Brand, den Betriebsangehörige mittels Feuerlöscher unverzüglich löschen konnten.

Gleichzeitig löste die Brandmeldeanlage aus, wodurch die Feuerwehr Neuhaus alarmiert wurde. Beim Eintreffen der ersten Kräften stellte sich heraus, dass das betroffene Gebäudeteil massiv verraucht war und mehrere Personen den Qualm eingeatmet hatten. Beides bedingte eine Ausweitung der Einsatzmaßnahmen. Bei der Feuerwehr wurden die Einheiten aus Krottensee, Mosenberg, Höfen, Velden, Auerbach und Diepersdorf nachalarmiert. Atemschutzkräfte wurden ebenso benötigt wie Belüfter, um das Gebäude rauchfrei zu bekommen. Der mobile Großraumbelüfter aus Diepersdorf wurde vor Ort jedoch nicht mehr gebraucht.

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Einsatzleiter Thomas Kulacz koordinierte zeitweise mit den Kräften der Kreisbrandinspektion bis zu 110 freiwillige Helfer. Parallel lief ein ebenso großer Einsatz des Rettungsdienstes an. Weil sich rund 15 Personen im Gefahrenbereich aufgehalten hatten, mussten diese versorgt und betreut werden. Auch um die weiteren 40 Betriebsangehörigen wurde sich gekümmert. Der ASB aus Velden kam mit drei Rettungswagen und einem Krankentransportwagen, das Rote Kreuz eilte mit Rettungswagen aus Auerbach, Hersbruck und Schnaittach heran, außerdem der Hersbrucker Notarzt, der leitende Notarzt, Einsatzleiter und Organisatorischer Leiter.

Zusätzlich stellte das BRK eine Betreuungseinheit und die Sanitätseinsatzleitung. Dadurch waren auch hier rund 30 Rettungskräfte vor Ort. Drei Mitarbeiter kamen zur weiteren Abklärung und Behandlung in die Krankenhäuser nach Pegnitz und Lauf. Die Betriebsleitung der Firma Seda zeigte sich nach dem rund zwei Stunden dauernden Einsatz über den Ausgang erleichtert. Der Sachschaden wird als „nicht erheblich“ eingestuft.

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