Ekkehard Aupperle startet im Dezember

Neuer Pfarrer für’s Sittenbachtal

Kirchensittenbachs neuer Pfarrer Ekkehard Aupperle vor der Bartholomäuskirche in Barthelmesaurach. | Foto: privat2017/08/IMG_1214.jpg

KIRCHENSITTENBACH – Ab Dezember ist die Kirchengemeinde Kirchensittenbach wieder „komplett“: Dann startet nämlich Ekkehard Aupperle als neuer Pfarrer. Der gebürtige Nürnberger freut sich auf seine neue Herausforderung.

Sein Nachname lässt nicht unbedingt mittelfränkische Wurzeln vermuten: „Mein Vater kommt aus Baden-Württemberg, meine Mutter aus Schlesien. Aufgewachsen bin ich aber in Nürnberg“, verrät Ekkehard Aupperle. In der Region kenne sich der 57-Jährige zwar aus, in Kirchensittenbach war er seit seiner Kindheit allerdings nicht mehr: „Damals sind wir oft in Hohenstein Ski gefahren.“

Für neun Jahre war der Landkreis Roth seine Heimat, in Barthelmesaurach bei Kammerstein hat er derzeit noch eine dreiviertel Pfarrstelle inne. „Zusätzlich bin ich bis zu meinem Wechsel Krankenhauspfarrer in Schwabach“, erzählt er weiter. Von der 
1000-Seelen-Gemeinde geht es jetzt in das etwa doppelt so große Sittenbachtal.

Aupperle wollte auf jeden Fall in der Region bleiben. Für den Vater von drei Kindern stehen nach seiner Zeit in Barthelmesaurach zirka neun weitere Jahre als Pfarrer an. „Ich hätte auch in meiner bisherigen Gemeinde bleiben können, habe mich aber entschieden, noch mal eine neue Herausforderung anzunehmen“, erklärt er.

Musikalischer Radler
Genau wie sein Vorgänger Johannes Ziegler ist Aupperle sehr musikalisch, spielt Gitarre und Klavier. Auch sonst gehe er oft auf kulturelle Veranstaltungen. In seiner Freizeit schwingt er sich außerdem gerne aufs Fahrrad.
In das Kirchensittenbacher Pfarrhaus ziehen Aupperles Frau und seine 15-jährige Tochter mit ein. Die beiden erwachsenen Söhne wohnen nicht mehr zu Hause. Spätestens zum 1. Dezember kommt dann wieder Leben in das Gebäude oberhalb der Kirche.

Am 10. Dezember wird Aupperle in einem Einführungsgottesdienst schließlich offiziell der Gemeinde vorgestellt. Er freue sich vor allem darauf, neue Menschen kennenzulernen. Dass die Jugendarbeit durch eine weitere Stelle unterstützt wird, gefalle ihm zusätzlich.

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