Eselrennen ist der Publikumsmagnet

Von wegen störrisch

Wer seinen Esel (Lina im Bild) liebt, der schiebt. Foto. J. Ruppert.2015/08/5_2_1_2_20150803_ESEL.jpg

HERSBRUCK – Selbst auf der Ehrenrunde war Djangos Nikolaus schneller als die Konkurrenz. Der schwarze Renner aus dem Gestüt Wölfel hat seinen Titel beim Eselrennen eindrucksvoll verteidigt.

Leidtragende des Sieges waren die Treiber des Rennesels, im Finale Andreas, Carsten, Florian und Alana von der örtlichen Wasserwacht. Denn sie mussten während der Sturmläufe von Djangos Nikolaus auf dem FC-Fußballplatz alles geben, um Schritt zu halten.

Luna aus Freystadt zeigte da schon ein viel eseligeres Verhalten. Die zweibeinigen Begleiter versuchten es mit Schieben, Zerren und Ziehen. Mehr als ein Spaziergang sprang nicht heraus. Mit neuem Elan – noch schlechter als in Durchgang eins ging es ja nicht – startete das Team in den Hoffnungslauf und schied als Vorletzter aus.

Kyara aus Lichtenegg entkam im Halbfinale ihrem langsamen Treiber. Der Zweibeiner hechelte unter dem Gejohle von mehreren tausend Zuschauern erst vergeblich hinterher und nahm dann einfach eine Abkürzung. Trotz des ersten Ranges in der Vorschlussrunde durfte Kyara nicht in den Endlauf.

Allerdings hatten die Lichtenegger weitere Hufeisen im Feuer. Lina holte hinter Djangos Nikolaus den Vizetitel und triumphierte zudem im Reiterwettbewerb. Kyara hatte auch hier einen dunkelschwarzen Tag, denn schon nach 20 Metern warf sie das Mädchen auf ihrem Rücken ab.

„Manche können´s gar nicht, halt wie beim Fußball“, philosophierte Ex-Club-Trainer Hans Meyer in der Pause. Ein Magnet, um den viele Hersbruck beneiden“, nannten Landrat Armin Kroder und Bürgermeister Robert Ilg das Eselrennen.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren