Eichenprozessionsspinner in Hersbruck

Raupen waren schnell entfernt

Nur dieser kleine Hinweis erinnert noch an die spontane Beseitigung der Raupen des Eichenprozessionsspinners an den Bäumen entlang des Chotieschauer Wegs. | Foto: M. Wildner2018/05/DSC_0421.jpg

HERSBRUCK – Sonntagnachmittag versperrte noch ein rotes Absperrband Fußgängern und Radfahrern den Weg beim Skaterplatz in Hersbruck, seit Montag fordert nur noch ein Zettel Passanten zur Vorsicht auf: An den Bäumen hatten Eichenprozessionsspinner ihre Raupen abgelegt.

Mittlerweile sind die Nester entfernt, weiß Geschäftsleiter Karlheinz Wölfel, aber die Bäume werden noch einige Zeit auf einen wiederholten Befall kontrolliert. Die Nester und Larven der Tiere werden entweder weggesaugt oder abgebrannt, was mit der Unteren Naturschutzbehörde abgeklärt sei. Bauhofmitarbeiter kontrollieren täglich die Eichen im Stadtgebiet, besonders rund um Spielplätze und sind um jeden Hinweis dankbar.

Bisher mussten sie nur an einer Eiche auf dem Verkehrsübungsplatz und am Radweg beim Kletterturm aktiv werden. Dass es mehr Befall als im vergangenen Jahr gibt, kann Wölfel nicht bestätigen. Aber durch die anhaltende Dürre haben es Schädlinge allgemein leichter, sich einzunisten. „Die Bäume sind weniger resistent und extrem gestresst“, so Wölfel.


Befallene Bäume meiden

Die Haare der Raupen des Eichenprozessionsspinners können schwere allergische Reaktionen auslösen. Passanten sollten deshalb Bereiche um befallene Bäume so lange meiden, bis keine Gefahr mehr droht.

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