Gründungsversammlung

Förderverein für das Hersbrucker Strudelbad steht

Das ist er, der erste Vorstand des neuen Fördervereins fürs Strudelbad. Die Führungsriege wird umrahmt von Karlheinz Wölfel (links) und Bürgermeister Robert Ilg (rechts) von der Stadt Hersbruck. | Foto: privat2021/10/F-vereinStrudel.jpg

HERSBRUCK – Interessierte Leute für einen vernünftigen Fahrplan – so beschreibt Bruno Meyer die erste Führungsriege des neu gegründeten Fördervereins fürs Hersbrucker Strudelbad.

Und er als frisch gewählter Vorsitzender muss es wissen. Womit Meyer wirklich nicht gerechnet hatte, war der gute Besuch der Gründungsversammlung von über 30 Personen: „Der Zuspruch zum Thema an sich war schon immer bestens, aber bei dem Vorbereitungstermin waren nicht so viele Leute da.“

Wer nun denkt, sobald es um Arbeit und Engagement gehe, ziehen etliche wieder zurück, der irrt. Laut Meyer hätten sich einige Anwesende bereit erklärt, aktiv mitzuarbeiten. Er findet die Mischung aus Jung und Alt dabei gelungen: „Die Jüngeren können dann vor allem die digitalen Themen mitgestalten“, denkt er.

Bad ist eine Firma

Was genau der Förderverein alles anstreben will und kann, darüber wollen sich Vorsitzender Meyer, seine „Vize“ Regina Fleischer, Schatzmeister Richard Renner und Schriftführer Thomas Rogoz in den kommenden Wochen Gedanken machen. Denn eines gibt Meyer zu: Einfach wird das nicht. Der Grund: „Wir als Verein dürfen keine Firma unterstützen.“ Und das Konglomerat aus Therme und Strudelbad ist nun mal eine GmbH.

Ziel sei es also, so Meyer, das Bad an der Pegnitzschleife wieder bekannter und attraktiver zu machen – für alle Altersschichten. „Veranstaltungen im Bad oder gewisse Highlights können hoffentlich wieder mehr Interesse wecken.“ Wenn dann mehr Besucher kommen, könnten die Öffnungszeiten entsprechend angepasst werden, blickt Meyer voraus.

Daher war auch klar, die Stadt bei diesem Termin mit ins Boot zu holen: „Wir wollen und müssen dabei ja zusammenarbeiten“, betont Meyer. Er wie einige andere hatten von „hartnäckigen Gerüchten über die Schließung des Bads“ gehört und konfrontierten Bürgermeister Robert Ilg sogleich damit.

Verbunden mit dem Ort

Dieser stellte klar, berichtet Meyer, dass das definitiv niemand wolle und vorhabe. Ilg schaute bei dieser Gelegenheit noch einmal zurück auf die schon seit Jahren bestehende Idee, einen Förderverein fürs Strudelbad zu gründen: „Mit der jetzigen Gründung wird aus dem Konjunktiv formulierten Wunsch dazu etwas Konkretes“, freut er sich. Er sei persönlich gerne Gründungsmitglied geworden. Denn er wie auch die weiteren Mitglieder dokumentieren so ihre Verbundenheit zum Freibad „und können durch Beiträge, Spenden und Aktivitäten zu mehr Attraktivität beitragen“.

Damit der Förderverein aktiv werden kann, muss er notariell eingetragen sein. „Das Sitzungsprotokoll liegt daher aktuell beim Notar“, erzählt Meyer. Und bis er dann richtig sichtbar wird, wird es ebenfalls noch dauern. „Jetzt ist die Badezeit draußen ja erst einmal vorbei.“ Zeit genug, um sich in Ruhe den Planungen zu widmen.

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