Gemeinderat Hartenstein

Kleine Wunschliste der Wehren

Bei der Feuerwehr Grünreuth (hier bei einem Einsatz in Kleinmeinfeld) steht die Wartung der Tragkraftspritze an. | Foto: S. Fuchs2020/01/redwebBrand-Kleinmeinfeld-01.jpg

HARTENSTEIN – Die Bedarfsliste 2020 für die drei Gemeindewehren sowie die Festlegung auf ein Wahllokal für die Kommunalwahlen am 15. März waren die wichtigsten Tagesordnungspunkte der ersten öffentlichen Sitzung in diesem Jahr.

Patrick Vizethum, der federführende Feuerwehrkommandant der Gemeinde Hartenstein, hatte die Anschaffungen für die Feuerwehren Enzendorf, Grünreuth und Hartenstein sowie allgemein notwendige Einkäufe zusammengestellt – Kosten rund 5800 Euro. Dazu zählen Werkzeuge wie Axtsäge, Dunghacke, Waldbrandpatsche sowie Ergänzungen für das Löschgerät. Hinzu kommen Ölbinder für Straße und Gewässer, zehn Feuerwehrhelme, zehn Schutzhandschuhe und sechs Paar Schaftstiefel.

Prüfungen stehen an

Letztlich wies der Kommandant auf anstehende Dienstleistungen hin, deren abschließende Kosten noch nicht bekannt sind. Er erwähnte die 6-Jahres-Wartungen für die sechs Atemschutzgeräte sowie die 14 Lungenautomaten inklusive Austausch der Atemventile, die gesetzliche Prüfung der Saugschläuche sowie die Wartung der Tragkraftspritze der Feuerwehr Grünreuth. Auch stünden TÜV und Kundendienst für einzelne Feuerwehrfahrzeuge an.

Bürgermeister Werner Wolter begründete den geringen Bedarf der Feuerwehren damit, dass die Gemeinde Hartenstein im vergangenen Jahr die Bewerber für einen Führerschein zum Fahren der Einsatzfahrzeuge bereits mit 15 000 Euro finanziell stark unterstützt habe.

Nur im Kulinario

Weiterhin informierte der Rathauschef das Gremium, dass die Wahllokale in Grünreuth und Rupprechtstegen für die Kommunalwahl 2020 aufgrund der stets zunehmenden Anzahl von Briefwählern entfallen sollen. Das einzige Wahllokal im Hartensteiner Kulinario habe den Vorteil der Barrierefreiheit und sei somit für alle Wähler ungehindert zugänglich. Zu überlegen wäre, ob das Gemeindemobil im Einzelfall für die Ortsteile eingesetzt werden könne.

Die Firma N-Ergie hatte einen Plan für die Erdverkabelung der Stromtrasse zwischen Kleinmeinfeld über Großmeinfeld nach Hartenstein vorgelegt. Dadurch werde die oberirdische Stromführung inklusive Masten abgebaut. Bürgermeister Werner Wolter wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass hierbei die Grunddienstbarkeit für die Eigentümer entfalle.

N-Land Siegfried Fuchs
Siegfried Fuchs