Warnung vor Eichenprozessionsspinnern

Allergiegefahr am See

Warnschilder stehen seit gestern am Happurger Baggersee. Foto: J. Ruppert2012/08/5_2_1_2_20120823_EICHEN.jpg

HAPPURG – Die Badegäste am Baggersee haben sich gestern kaum von den Warnhinweisen beeindrucken lassen. „Vorsicht! Eichenprozessionsspinner! Hohe Allergiegefahr!“ stand auf Schildern rund um Bereiche, die die Gemeinde Happurg mit Absperrbändern gesichert hat.

Schon letztes Jahr waren Raupen des Insekts in den kleinen Eichenhainen vor allem am Westufer des Freizeitgeländes gesichtet worden. Deshalb hatte der örtliche Bauhof ein besonderes Augenmerk auf die befallenen Bäume gehabt und reagierte bei Auftreten der ersten Schädlinge sofort. Problematisch für den Menschen sind die sehr feinen Brennhaare der Eichenspinnerraupe, die ein Eiweißgift namens Thaumetopoein enthalten.

Die Bekämpfung der bis zu fünf Zentimeter langen Plagegeister übernimmt heute morgen der Maschinenring. Am Baggersee wird keine chemische Keule eingesetzt. Vielmehr sollen die Nester und Gespinste ausgeflammt werden. Wenn alles glatt geht, kommen die Warnhinweise bis zum Abend wieder weg.

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