Kirchweih Rockenbrunn startete schon am Donnerstag

Fünf Tage „Rockers“

Der Haimendorfer Männergesangverein trat wie gewohnt am ersten Abend der Rockenbrunner Kirchweih im Innenhof der Gaststätte auf. | Foto: Brinek2017/08/Kirchweih-Rockenbrunn-Rockers-von-oben-Brinek.jpg

ROCKENBRUNN — Novum in Rockenbrunn: Die beliebte „Rockerskirchweih“ begann dieses Jahr schon am Donnerstag mit dem Bier­anstich durch Bürgermeister Klaus Hacker. Es ist nicht die einzige Neuerung in dem kleinen Röthenbacher Ortsteil.

Diesmal ist also fünf statt vier Tage lang ein abwechslungsreiches Programm rund um den neugestalteten Traditionsgasthof in Rockenbrunn geboten. Während im Haus Bewährtes erhalten blieb, hat sich auf dem Platz davor viel verändert. Die Scheune musste der Bühne und den Plätzen davor weichen und die Verköstigung erfolgt jetzt direkt vor dem Gasthof.

Zur Eröffnung am Donnerstag waren die Plätze im Hof und am Haus dicht besetzt. Etliche Gäste hatten sich bereits mit einer „Vogelsuppe“ gestärkt, ehe Röthenbachs Bürgermeister Klaus Hacker die Besucher willkommen hieß. Neben dem Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel und Landrat Armin Kroder begrüßte er als Ehrengäste auch den Hausherrn Bolko von Oetinger mit seinen beiden Töchtern.

Hacker betonte, wie sehr ihm gerade die Rockenbrunner Kirchweih am Herzen liege. „Was zeichnet eine fränkische Kirchweih aus?“, fragte er die Anwesenden – und gab selbst gleich die Antwort: „Fränkisches Essen, Musik, traditionelle Bräuche wie Einschießen der Kirchweih mit etlichen Böllerschüssen und Einsingen durch Gesangvereine, aber auch ein Schuss Zeitgemäßes mit aktueller Musik und aufgeschlossenen Menschen“.

Mit traditionellen Kirchweihweisen sorgten die Männer des Männergesangvereins Haimendorf unter der Leitung von Anton Grüner für fröhliche Stimmung der Gäste und die Böllerschützen der Schützengesellschaft Tell aus Leinburg trugen mit ohrenbetäubendem Knall und viel Rauch ihren Teil zur Eröffnung bei. Anschließend zapfte Bürgermeister Hacker routiniert das erste Fass an und mit dem Aufstellen des „Rockenmännlas“ durch den Wirt Markus Haas in der Mitte des Teichs im Hof des Gasthauses endete der offizielle Teil der Eröffnung.

Souverän sticht Bürgermeister Klaus Hacker das erste Bierfass auf der „Rockerskirchweih“ an. Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel (links) schaut zu. | Foto: Brinek2017/08/Kirchweih-Rockenbrunn-Rockers-Brinek-Bieranstich.jpg

Musikalisch begleitete die Band „Jam“ den ersten Kirchweih­abend. Bis tief in die Nacht feierten zahlreiche Gäste bei sommerlichen Temperaturen in heimeliger Atmosphäre den Auftakt zur 33. Kirchweih in Rockenbrunn.

„O’Malley“ nicht dabei

Die Band „O‘Malley“, die seit Jahren das Eröffnungskonzert am Freitag spielt, tritt heuer nicht auf. Wirt Markus Haas erklärte, dass er vom starren Programm abweichen und die Bands rotieren lassen wollte, was die „O‘Malleys“ wohl in den falschen Hals bekommen hätten. Sie waren in diesem Jahr für einen Auftritt am Montag vorgesehen.


Die Bands treten jetzt auf dem neu gestalteten Vorplatz mit großer Bühne und etlichen hundert Sitzplätzen auf. Die meisten Gäste scheinen von der neuen und großzügigeren Platzgestaltung vor dem Wirtshaus angetan zu sein.

„Baglin“ aus Röthenbach hatten am Samstag ab 20 Uhr ein „Heimspiel“ in Rockenbrunn und am Sonntag unterhielt ab 19 Uhr die Fränkische Coverrockband „Rokit“ die Besucher. Heute lud der Wirt ab 10 Uhr zu einem Frühschoppen mit Ralf Bayerlein ein, und ab 19 Uhr spielt die Band „Retale“. Die Kirchweih endet heute um 22 Uhr. Das angekündigte Feuerwerk muss allerdings entfallen, da der Feuerwerker abgesagt hatte. Wirt Markus Haas hat sich dazu bereit erklärt, die dafür vorgesehenen 300 Euro dem Diepersdorfer Kindergarten zu spenden.

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