Fakten werden erneut geprüft

Mitglieder der Bürgerinitiative und SPD-Kreisrätin Inge Jabs (Zweite von rechts) brachten ihre Argumente gegen die PWC-Anlage im Verkehrsministerium vor. Foto: privat2011/04/biverkehrsministerium_New_1303132322.jpg

MOOSBACH – Der Protest gegen die geplante PWC-Anlage an der A6 zwischen Moosbach und Birnthon geht weiter: Mitglieder der Bürgerinitiative brachten ihre Argumente beim Verkehrsministerium in Berlin vor.

Bürgernähe zeigten einmal mehr der Bundestagsabgeordnete Martin Burkert (SPD), der der BI Moosbach-Birnthon einen Termin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Berlin vermittelt hatte, sowie die Kreisrätin Inge Jabs (SPD), die die Vertreter der BI dorthin begleitete. Der Bürgerinitiative wurde auf diese Weise die Möglichkeit eingeräumt, im Ministerium des Verkehrsministers Dr. Ramsauer ein klärendes Gespräch mit dem verantwortlichen Staatssekretär Dr.

Andreas Scheuer zu führen.

Im Rahmen dieses Gespräches erläuterten die Vertreter der BI nochmals alle Argumente, die gegen eine Errichtung der geplanten PWC-Anlage am Standort Moosbach/Birnthon an der A 6 zwischen den beiden Autobahnkreuzen im Herzen des Nürnberger Reichswaldes sprechen. Die ausführliche Diskussion umfasste neben der Frage nach alternativen Standorten die Punkte Natura 2000, Vogelschutzgebiet, Grund-, Trink- und Hochwasserschutz. Kritisiert wurden auch die negativen Auswirkungen auf den Reichswald durch die Summationswirkung von Eingriffen, insbesondere die konzentrierte Anordnung von mittlerweile drei PWC-Anlagen inmitten eines Kreises von nur fünf Kilometern Durchmesser. Zusätzlich besteht bereits seit Jahren ganz in der Nähe die bewirtschaftete Rastanlage in Feucht.

Im Anschluss an die sehr lebhafte Diskussion sagte Staatssekretär Dr. Scheuer eine nochmalige intensive Prüfung der Fakten durch seine Fachbehörde zu.

N-Land Der Bote
Der Bote