Herbert Bauer und Alexander Hommel verweisen auf Strategiepapier der CSU

Argumente für Erhalt der Polizeiinspektion

Als das Polizeipräsidium im Oktober in der Feuchter Reichswaldhalle über die Organisationspläne für Feucht informierte, demonstirerten zuvor zahlreiche Bürger für den Erhalt der hiesigen Inspektion. Der Bayerische Rundfunk berichtete und brachte Interviews mit der 2. Feuchter Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen und dem Schwarzenbrucker Bürgermeister Bernd Ernstberger. Foto: Blinten2015/01/ernstberger-interview-polizei.jpg

FEUCHT – „Das Sicherheitsgefühl vieler Menschen ist erschüttert“, heißt es in einem Strategiepapier der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag. Bei der diese Woche stattfindenden Klausurtagung in Wildbad Kreuth fordern die CSU-Bundespolitiker u.a. mehr Polizei-Einsätze gegen Wohnungseinbrecher und eine Stärkung der Polizeipräsenz vor Ort. „Der Abbau von Polizeidienststellen in einigen Ländern ist insofern unverantwortlich“, kritisiert die CSU-Landesgruppe in dem Papier .

Alexander Hommel und Herbert Bauer, die Initiatoren der Unterschriftenaktion gegen die geplante Schließung der Polizeiinspektion Feucht registrieren diese Haltung mit Zustimmung und hoffen, dass auch die bayerischen CSU-Landespolitiker die Kritik ihrer Parteifreunde verinnerlichen und von der geplanten Schließung der Feuchter Polizeiinspektion Abstand nehmen.

„Die Schließung und Verlagerung der Feuchter PI vom eigentlichen Brennpunkt weg in den ländlichen Raum wäre da kontraproduktiv und ein bedenkliches Signal an die Bevölkerung in Feucht, Schwarzenbruck und Wendelstein“, so die beiden Initiatoren, die die Bevölkerung weiterhin um Unterstützung bitten.

Per Post oder Mail können die Bedenken bzw. der Protest gegen die Auflösung der PI-Feucht direkt an Innenminister Joachim Herrmann, MdL, Büro Erlangen, Ludwig-Erhard-Straße 9a, 91052 Erlangen bzw. [email protected] übermittelt werden.

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