Volksbegehren

Demo für „Rettung der Bienen“

Die Naturschutzjugend warb – zum Teil als Bienen verkleidet – für das Volksbegehren.
Die Naturschutzjugend warb – zum Teil als Bienen verkleidet – für das Volksbegehren. | Foto: Brinek2019/02/kinderdemo-fur-bienen-schwaig-bri.jpg

SCHWAIG/RÜCKERSDORF — Mit einer Kinder-Demo hat in Schwaig die örtliche Naturschutz-Jugend auf das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ aufmerksam gemacht. In Rückersdorf warben am Wochenende die Grünen und der Bund Naturschutz mit einem Stand an der Hauptstraße für das Volksbegehren.

In Schwaig zogen die Kinder, angeführt von Julia Römheld, der Gruppenleiterin der Naturschutzjugend-Kindergruppe, mit Plakaten und Trillerpfeifen von der Parkstraße über den Schloßplatz und den Schwaiger Plärrer bis zum Rathaus. Mit ihrer Aktion wollten sie das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ näher an die Bürger bringen, wie eine begleitende Mutter erläuterte.

Mit einem Stand warben Grüne und Bund Naturschutz in Bayern in Rückersdorf für das Volksbegehren „Jede Unterschrift im Rathaus zählt um aktiv dazu beizutragen, die Gesetze für Wildbienen, Schmetterlinge, intakte Gewässer und Bioanbau zu verbessern“, so eine Sprecherin.

Einzelne Kommunen für Begehren

In einigen Städten und Gemeinden haben sich auch schon der gesamte Stadtrat hinter das Volksbegehren gestellt oder die Räte haben zumindest mehrheitlich erlaubt, dass einzelne Gremien einer Kommune offiziell für das Volksbegehren werben dürfen. So hat sich beispielsweise der Schwabacher Stadtrat in einer einstimmigen Resolution für „Rettet die Bienen“ ausgesprochen. Gegen die Stimmen der drei CSU-Räte beschloss auch der Marktgemeinderat in Feucht, das Volksbegehren zu unterstützen und die Bevölkerung zu bitten, „sich aktiv durch Eintragen daran zu beteiligen“.

N-Land Hans Brinek
Hans Brinek