Gemeinschaftliches Gärtnern

Garden-Sharing in Altdorf

Bei der Besichtigung des künftigen Gemeinschaftsgartens: Hubert Schäfer, Initiator, (rechts) und Uwe Friedel, Grundstückspächter, (3. v. r.) mit weiteren Interessierten. | Foto: Walter2018/04/Altdorf-Urban-Gardening.jpg

ALTDORF – Das gemeinschaftliche Gärtnern ist der Kern des vom Altdorfer Bürgertreff geplanten Urban Gardening Projektes. Etwas abseits von Altdorf, in der Nähe des Open-Air Fitnessstudios, sollen bald interessierte Altdorfer die Möglichkeit bekommen, zusammen zu gärtnern.

Initiator Hubert Schäfer, der durch eine Reportage über ein Urban Gardening Projekt in Andernach inspiriert wurde, durfte sich am vergangenen Donnerstagabend beim ersten Planungstreffen im Altdorfer Bürgertreff über mehr als ein Dutzend Interessenten freuen.

Schäfer versucht mit seiner Vision eines gemeinsamen Garten-Projektes Altdorfer zu erreichen, die keinen Garten oder Balkon zur Verfügung haben, um eigenes Obst oder Gemüse anzubauen.

Projekt erläutert

Beim ersten Treffen mit den Interessenten wurde zunächst das geplante Projekt näher erklärt: „Aktuell steht uns ein Grundstück mit knapp 300 Quadratmetern in der Nähe des Open-Airs zur Verfügung. Dafür möchte ich Uwe Friedel danken, der uns dies für unseren Garten teilweise überlässt“, sagte Schäfer,

„Sollte diese Fläche nicht genügen, gibt es eventuell eine weitere Fläche in Ziegelhütte, die mir angeboten wurde“.

Neben Schäfer informierte auch Grundstückspächter Friedel die Besucher, wie er sich das Projekt vorstellt. „Ich unterstütze Schäfers Idee gern, da solche Gärten zu kleinen Oasen und Rückzugsorten in unserer schnellen Welt werden können“, sagt Friedel.

Wichtiges Gemeinschaftsgefühl

Da er das Stück Natur auch mit seiner Familie weiter nutzen möchte, stellt er nicht das gesamte Grundstück zur Verfügung, doch der Urban Gardening Bereich soll selbstständig von den Hobbygärtnern gepflegt werden. Auch das Gemeinschaftsgefühl sei ihm wichtig, so dass er sich auch über gemeinsame Gartenarbeit oder Aktivitäten wie Grillfeste sehr freuen würde.

„Besonders wichtig ist mir auch die ökologische Gärtnerei“, sagte Friedel, „das bedeutet, dass weder Herbizide, Pestizide noch Kunstdünger verwendet werden sollen“. Ein Problem stellt momentan der Zustand des Gartens dar, dieser ist aktuell noch stark verwildert und muss, bevor das Gärtnern beginnen kann, vorbereitet werden. Die fehlende Wasserversorgung ist ein weiteres Hindernis, doch dieses könne mit Regentonnen gelöst werden.

Besonders ruhiger Ort

Um sich das Projekt besser vorstellen zu können, wurde zum Ende des Treffens, gemeinsam mit den Hobbygärtnern, das Gartengrundstück besichtigt. „Das Besondere an diesem Ort ist die Ruhe“, stellte Schäfer vor Ort fest. Als Abschluss vereinbarten die Beteiligten den ersten Termin, um die Fläche gemeinsam für das Projekt vorzubereiten.

Wer am Urban Gardening interessiert ist, kann Hubert Schäfer unter der Nummer 0160/93449733 erreichen, um aktiv an dem Projekt teilzunehmen.

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