LAUF – Ausverkaufte Abende, ein Poetry-Slam, der den Spitalhof beinahe zum Beben brachte, und ein Mitsingkonzert zum Finale: Die Bilanz von „Sommer in Lauf 2026“ könnte kaum besser ausfallen.
Die Veranstalter Stadtbücherei Lauf und arteschock e.V. sprechen in einer Pressemitteilung von 13 gut gefüllten, teils ausverkauften Veranstaltungen und rund 2200 Besucherinnen und Besuchern beim zweiwöchigen Kulturfestival im Spitalhof. „Glückliche Gesichter vor, auf und hinter der Bühne – was will man mehr“, freut sich das Veranstalterinnentrio Ina Gombert, Nicole Reit und Viola Gellings.
Das von Bayern 2 präsentierte Festival lief vom 16. bis 31. Juli und bot Konzerte, Lesungen, einen Poetry-Slam und Kino unter freiem Himmel sowie eine Ausstellung in der Stadtbücherei. Insgesamt zählten die Veranstalter 2166 Gäste – bei einer Auslastung von 96 Prozent.
Konzerte und Lesungen
Eröffnet wurde die sechste Ausgabe bei strahlendem Sonnenschein mit Bürgermeister Thomas Lang und Landrat Armin Kroder, begleitet von Wolfgang Fink am Piano. Beim anschließenden Sommerkonzert überzeugten laut Veranstaltern die Bands UI•IO und Bourbon Street. Literarisch ging es unter anderem mit Krimi-Autor Lenz Koppelstätter an den Gardasee, wo seine neue Reihe um Polizeireporterin Gianna Pitti spielt; er stellte gemeinsam mit Moderatorin Ina Gombert seinen aktuellen Band „Wenn der Sturm ruht“ vor. Auch Bestsellerautorin Alena Schröder war zu Gast und stellte im Gespräch mit Gombert ihren Roman „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ vor.
Poetry-Slam und Mitsingkonzert
Beim Summernight Poetry Slam mit vier Slam-Profis und neun Nachwuchstalenten des Laufer CJT-Gymnasiums gewann die 26-jährige Thüringer Landesmeisterin Dana Galkina die „Krone des geschliffenen Wortes“ vor ausverkauftem Haus. Zum Abschluss des Festivals sorgte das Mitsingkonzert „Hopp Sing“ im rappelvollen Spitalhof für einen ausgelassenen Schlusspunkt.
Das Arteschock-Sommerkino zeigte sechs Filme aus ganz Europa, viele davon waren laut Veranstaltern bereits im Vorfeld nahezu ausgebucht. Für die Getränkeversorgung sorgte durchgehend die „Sommer in Lauf“-Bar, die die Organisatorinnen als „emotionales Zentrum“ und dritte Säule des Festivals neben Bühne und Leinwand bezeichnen.
„Wir danken unserem engagierten und hoch motivierten Team sowie den vielen Kooperationspartnern. Nur gemeinsam kann man so ein Projekt stemmen – und so macht es auch richtig Spaß“, so Gombert, Reit und Gellings.
