Jubiläum mit Leberkäs und Feuerwerk

Mit acht schon fünfzig

Die Jubiläumstorte stiftete Metzgermeister Maximilian Schmidt vom Landgasthof „Weißes Kreuz“ aus Altenthann – zwölf Kilogramm, dreistöckig, liebevoll verziert und ganz aus Leberkäse. | Foto: Dorothee Krätzer2019/05/Schwarzenbruck-50-MondMarkt_Leberkoestorte_Schmidt_5-2019_69.jpg

Der Schwarzenbrucker Mondscheinmarkt feierte großes Jubiläum auf dem Plärrer.

Mit dem ersten Mondscheinmarkt in diesem Jahr eröffneten die Schwarzenbrucker nicht nur dieses weit und breit beliebte Veranstaltungsfest – sie feierten gleichzeitig ein rundes Jubiläum: das 50. derartige Event. Zur Feier des Abends, beziehungsweise des Vollmondes, hießen Jenny Nyenhuis (zweite Bürgermeisterin) und der Geschäftsleiter der politischen Gemeinde, Sebastian Legat, herzlich willkommen.
Eindrucksvolles Programm
Für den Jubiläumsmarkt hatte das Organisationteam der Gemeinde ein eindrucksvolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Mit Musik der 60-er und 70-er Jahre begleitete die Schwarzenbrucker Band „Human Touch“ mit Frontfrau Sylvia Lindauer (Gesang) und Marko Bittner (Gitarre, Gesang) sowie Udo Schwendler (Keyboard, Saxofon, Posaune), Uwe Kamolz (Gitarre), Klaus Braun-Hessing (Schlagzeug) und Harry Hirschmann (Bass) den Abend. Dazu gab’s einen Luftballonwettbewerb, und den Abschluss krönte ein beeindruckendes Feuerwerk. Speisen und Getränke für jeden Geschmack, Fotokamera für Selfies, Clown Peter (Zajdler), Deko-Luftballons und Servietten mit dem Aufdruck „50“ – es war wieder viel geboten.

Entspannte Atmosphäre
Kommen, sich unterhalten, genießen und Musik hören – so könnte man das Konzept der Veranstaltung kurz zusammenfassen. Alles ganz unkompliziert, mit großem Engagement vorbereitet und in entspannter Atmosphäre, die die Vollmondabende prägt.
Fritz Schneider vom Schwarzenbrucker Kulturnetzwerk, zusammen mit Uwe Düker Ideengeber und Geburtshelfer des Mondscheinmarktes, erinnert sich noch gut an die ersten Märkte 2011. Die Mitglieder des Kulturnetzwerkes seien von dem Ansturm völlig überrascht worden. Mit rund 500 Leuten hatte niemand gerechnet und nach einer halben Stunde war alles ausverkauft. Jedes Mal gibt es ein anderes Rahmenprogramm, mal ein durchgehendes Thema wie die Länder Europas, dann wieder gesellschaftliche Ereignisse wie Olympiade oder Fußball.

Verantwortung bei der Gemeinde
Einiges hat sich inzwischen geändert, unter anderem liegt die Verantwortung seit 2014 bei der Gemeinde Schwarzenbruck. Nyenhuis und Legat nutzten den Anlass, um zurückzublicken und Schneider stellvertretend für alle Danke zu sagen. Ebenso allen anderen, die mit viel Herzblut und Engagement zum Gelingen der Mondscheinmärkte beigetragen haben.  Bei großartiger Stimmung und harmonischem Miteinander, begleitet von Klängen wie „Cotton Fields Back Home“, „It‘s A Heartache“ und „Get It On“ ließ sich auch der 50. Mondscheinmarkt herrlich genießen. Laut Schneider der „Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Schwarzenbruck“.

N-Land Dorothée Krätzer
Dorothée Krätzer