Ostern

Bunte frische Ostereier zum Fest

Es lohnt sich, Ostereier selbst zu färben und dabei auf Frische zu achten. Foto: AdobeStock /¬micromonkey
Es lohnt sich, Ostereier selbst zu färben und dabei auf Frische zu achten. Foto: AdobeStock /¬micromonkey2026/03/A_HHZ604661-1.jpg

Zum Osterfest ist es guter alter Brauch, bunte gefärbte Eier ins Osternest zu legen oder zu verschenken. „Wer sicher gehen möchte, dass sie wirklich frisch und gesund sind, kauft und bemalt sie möglichst selbst“, sagt Linda Schäff von der AOK in Mittelfranken. Das Mindesthaltbarkeitsdatum von Eiern endet 28 Tage nach dem Legedatum. Datum, Güte- und Gewichtsklasse müssen auf der Ei-Verpackung lesbar aufgedruckt sein. Bei der Frage, ob frisch oder nicht, hilft vor dem Kochen ein Test: Ein frisches Ei geht im Wasser unter, ein älteres schwimmt.

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Natürlich färben

Für das Eier-Färben dürfen nur zugelassene Lebensmittelfarbstoffe verwendet werden. Künstlich hergestellte Farben können bei Allergikern Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen. Die kann es geben, wenn durch Risse Farbe ins Ei läuft oder die Farbe nach dem Schälen über die Hände in den Mund gelangt. „Eier natürlich zu färben ist daher eine gesunde und zugleich interessante Alternative“, so Linda Schäff.

Ein Spinat-Sud färbt grün, Blaukraut blau, rote Bete rot, Gelbwurz (Kurkuma) gelb, Zwiebelschalen braun. Hierfür die Eier im Färbesud acht bis zehn Minuten lang kochen. Damit sie schön glänzen, reibt man die Eier anschließend mit etwas Speiseöl ein. Diese hart gekochten Eier können im Kühlschrank zwei bis maximal drei Wochen aufbewahrt werden. Auch wenn es hübsch aussieht, sollten sie nicht tagelang in einem warmen Raum lagern. Besser nimmt man nur so viele aus dem Kühlschrank, wie jeweils am selben Tag auch gegessen werden.

Vorzugsweise Hühnereier

Hühnereier enthalten gesunde Inhaltsstoffe wie Eiweiß, Vitamin A und einige B-Vitamine, aber auch reichlich Cholesterin. Neuere Forschung zeigt, dass der Verzicht auf cholesterinhaltige Nahrungsmittel den Cholesterinwert kaum verändert. „Das liegt daran, dass der Körper das Cholesterin überwiegend selbst produziert und verschiedene Faktoren die Höhe des Cholesterinspiegels beeinflussen,“ so Linda Schäff. Zucker hingegen kann die Blutfettwerte erhöhen, weshalb sie rät, an Ostern das Hühnerei den Schoko- und anderen süßen Eiern vorzuziehen. „Das heißt fürs Osternest: Dort finden sich idealerweise auch gesundes Obst, zuckerarme Fruchtriegel oder Nüsse – und alternative Ostergeschenke wie kleine Lesebücher, Malstifte oder Spiele für die Tasche“, schlägt Annegret Winter, Ernährungsexpertin der AOK in Mittelfranken, vor. AOK

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