Vielfalt in Schnaittach

Am meisten war wieder in der Erlanger Straße los, vor allem am Nachmittag, als die Sonne heraus kam2011/10/31058_herbstmarktschnaittueberblickerlangerst_New_1318177262.jpg

SCHNAITTACH — Kühle Temperaturen und viele Wolken erwarteten die Besucher beim sonst so sonnenverwöhnten Schnaittacher Herbstmarkt. Dem Andrang tat dies aber kaum Abbruch. Die Menschen kamen trotzdem, bummelten dick eingepackt durch die Straßen und deckten sich an den Verkaufsständen und in den Geschäften mit Kleidung, Dekoartikeln, Essen und Getränken ein.

Von der Erlanger Straße über den Marktplatz bis in die Nürnberger Straße war wieder jede Menge geboten. Dort konnten sich die Gäste über das Angebot örtlicher Vereine und Organisationen informieren, an Gewinnspielen teilnehmen, Lebensmittel kaufen oder die ausgestellten Fahrzeuge der heimischen Autohändler unter die Lupe nehmen.

An allen Ecken und Enden war Live-Musik zu hören und auf der Bühne am Marktplatz war ein buntes Show-Programm geboten. Die Kinder freuten sich vor allem über die Tricks von Zauberer Karli im Pausenhof der Grundschule, drehten in Elektrokarts und am Fahrsimulator ihre Runden oder vergnügten sich beim Ponyreiten neben der evangelischen Kirche.

Auch die kulinarische Vielfalt war groß wie immer. Doch statt Eis und kühlem Bier wie in den Vorjahren waren gestern Glühwein, Kaffee und warme Speisen besonders gefragt.

Wer trotz der mäßigen Wetterprognosen den Weg zum Herbstmarkt gefunden hatte, wurde dafür am Nachmittag belohnt. Denn da kam plötzlich die Sonne hervor, die auch bis zum Abend blieb. Dies nahmen offenbar etliche Unentschlossene zum Anlass, doch noch nach Schnaittach zu fahren und über den Markt zu schlendern. Einige Bierbänke blieben zwar leer und auch der Kinder-Trempelmarkt fiel kleiner aus, eine gelungene Veranstaltung war der Markt trotzdem.

Die Händler jedenfalls konnten sich nicht beschweren. An den Ständen und in den örtlichen Geschäften, die ab 13 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag einluden, war der Andrang groß. Wollsocken, Mützen und Winterjacken verkaufen sich bei knapp zehn Grad eben besonders gut.

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N-Land Tina Chemnitz
Tina Chemnitz