Streikkundgebung am Laufer Marktplatz

Verdi macht Druck auf Bisping und Kroder

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LAUF — Gestern Vormittag um 10 Uhr fand auf dem Oberen Laufer Marktplatz eine Streikkundgebung der Gewerkschaft Verdi statt. Rund 100 Mitglieder von Verdi und GEW aus Behinderteneinrichtungen, Kitas aus dem Landkreis und Einrichtungen aus Nürnberg versammelten sich mit Plakaten, auf denen Sprüche wie „Endlich mehr Anerkennung für die Helden des Alltags“ zu lesen standen. Zur Veranstaltung aufgerufen hatte der Verdi-Fachbereich 3 in Mittelfranken, der für die Behindertenhilfeeinrichtungen zuständig ist. Dessen Gewerkschaftssekretär Bernhard Bytom sagte der PZ: „Auch hier im Nürnberger Land gibt es Politiker, die Sitz und Stimme im Arbeitgeberverband haben. Von denen erwarten wir natürlich, dass sie ihre Möglichkeiten zum Nutzen ihrer Beschäftigten geltend machen.“ Schließlich, so Bytom, ist beispielsweise der Landtagsabgeordnete Norbert Dünkel Geschäftsführer der Lebenshilfe im Nürnberger Land, Laufs Bürgermeister Benedikt Bisping zuständig für die Kitas in der Kreisstadt und Landrat Armin Kroder für alle im Nürnberger Land. In seiner Rede forderte der Verdi-Vertreter, dass Erzieher und Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, „angemessen bezahlt werden“. Neben Bytom standen zwei Betriebsräte der Lebenshilfe Nürnberger Land, Angela Merkl und Peter Meidenbauer, sowie von der Gewerkschaft GEW Gerd Schnellinger auf der Bühne. Foto: Kirchmayer

N-Land Pegnitz-Zeitung
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