NÜRNBERGER LAND – Anhaltende Schneefälle haben zahlreiche Feuerwehren in Bayern am Montag und Dienstag in Atem gehalten. So auch die Feuerwehren im Nürnberger Land – bis Dienstagmittag kam es zu über 160 Einsätzen.
Die erste Tageshälfte Dienstags sei laut Bericht der Kreisbrandinspektion noch vergleichsweise ruhig verlaufen – neben umgestürzten Bäumen seien es vor allem Glätteunfälle gewesen, zu denen die Feuerwehren alarmiert wurden. Das habe sich aber im Laufe des Tages verändert.
Die N-Land Blaulichtkarte
Schnee wurde nasser und schwerer
Das liege laut KFV an den steigenden Temperaturen, mit denen der Schnee zunehmend nasser und schwerer wurde. Zahlreiche Bäume und Äste konnten der Last ab dem frühen Nachmittag nicht mehr standhalten. Die Feuerwehren seien bis in die Nachmittagsstunden mit der Beseitigung umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste auf den Fahrbahnen im Landkreis sowie mit dem Entlasten von Bäumen, die zu stürzen drohten, beschäftigt gewesen. „Teilweise mussten auch Straßen gesperrt werden“, heißt es weiter im Bericht.
Durch umgestürzte Bäume auf Stromleitungen kam es auch zu Stromausfällen im Landkreis. Auch liegengebliebene Lkw sorgten immer wieder für Einsätze. Hier war auch das THW Lauf den ganzen Tag immer wieder im Einsatz.
17-Stunden Einsatz
Vereinzelt mussten auch Dächer von der Schneelast befreit werden. Im Offenhausener Ortsteil Püscheldorf kam es hierbei zum wohl langwierigsten Einsatz des Tages. 17 Stunden waren verschiedene Feuerwehren hier beschäftigt.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass auch in den nächsten Tagen eine erhöhte Gefahr für Schneebruch besteht – insbesondere beim Betreten von Wäldern. „Es kann immer wieder zu herabfallenden Ästen und umgestürzten Bäumen kommen“, heißt es in der Pressemitteilung.
