FEUCHT/NEUMARKT – Bereits zum 14. Mal hat die Rettungshundestaffel der mittelfränkischen Johanniter einen mehrtägigen Lehrgang für Rettungshundeteams ausgerichtet. 15 Teilnehmende trainierten gemeinsam mit 19 Hunden die Flächen- und Gebäudesuche – organisationsübergreifend und unabhängig vom jeweiligen Ausbildungsstand, teilen die Johanniter mit.
Rettungshundeteams des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Deutschen Rettungshunde-Vereins sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe trainierten gemeinsam. Dabei richteten sich die Trainingsinhalte an alle Teams – egal ob Junghund oder erfahrener Suchhund und unabhängig von der jeweiligen Anzeigeform.
Zuerst verbrachten alle den Tag in einem Waldgebiet bei Berg bei Neumarkt. Tags drauf folgte ein Training im Wald bei Feucht, bevor zum Ende eine Übung auf dem Gelände der Firma Bögl den Lehrgang abschloss. Die wechselnden Umgebungen sorgten für abwechslungsreiche und realitätsnahe Trainingsbedingungen.
Nicole Neher und Karin Münch von den Johannitern aus Mittelfranken leiteten den Lehrgang gemeinsam mit Christine Steger von der Rettungshundestaffel des Deutschen Rettungshunde-Vereins Bayerwald. Im Mittelpunkt standen das Erkennen von Stärken und Schwächen bei Hund und Hundeführenden, die gezielte Problembearbeitung bei der Anzeige und Suche sowie eine individuelle Förderung jedes einzelnen Teams. Mit vielen Eindrücken und neuen Möglichkeiten zur eigenen Trainingsgestaltung können alle Teilnehmenden auf einen erfolgreichen Lehrgang zurückblicken.
