BEHRINGERSDORF – Die Sanierung der Rannaleitung auf der B 14 zwischen Behringersdorf und der Anschlussstelle zur A 3 geht voran. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin müssen Verkehrsteilnehmer und Anwohner mit Behinderungen rechnen.
Seit Ende Februar laufen die Arbeiten an der Trinkwasserleitung, die das Wasserwerk in Ranna im Veldensteiner Forst mit der Stadt Nürnberg verbindet. Und die Sanierung kommt gut voran. „Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan und werden voraussichtlich wie geplant noch 2024 abgeschlossen“, schreibt der Nürnberger Energieversorger N-Ergie in einer Pressemitteilung.
Gesamtkosten: rund 4,5 Millionen Euro
Auf insgesamt 1,3 Kilometern Länge wird an der B 14 zwischen Behringersdorf und der Autobahnanschlussstelle zur A 3 das alte Graugussrohr, das seit Anfang des 20. Jahrhunderts im Boden liegt, Stück für Stück durch eine Stahlleitung ersetzt. Die Maßnahme kostet insgesamt rund 4,5 Millionen Euro.
Mittlerweile wurden die Rohre bereits auf rund 1000 Metern verlegt – „größtenteils parallel zur vorhanden Leitung“, die während der Arbeiten in Betrieb bleibt, um die Trinkwasserversorgung weiterhin zu sichern, wie die N-Ergie schreibt. Auch der Übergabeschacht ans Netz Behringersdorf/Schwaig wurde bereits gesetzt.
Wie geht es weiter?
Aktuell stehen die Verlegung der restlichen rund 300 Meter Rohrleitung und deren Anbindung an das Gemeindenetz aus. Außerdem müssen die alte Leitung verdämmt und die Oberflächen wiederhergestellt werden. Mit den Asphaltierungsarbeiten wurde bereits parallel zu den Rohrbauarbeiten begonnen. So konnte zum Beispiel im Bereich der Autobahnauffahrt mit der Wiederherstellung der Fahrbahn gestartet werden, da die Querung der neuen Leitung mit der Autobahnauffahrt abgeschlossen ist. Aktuell laufen zudem die Deckenarbeiten an der Zufahrt zum Rainwiesenweg.
Sperrung im September
„Für die Wiederherstellung der Asphaltschicht im Bereich der Querung mit der Autobahnauffahrt ist eine kurzzeitige Vollsperrung der Autobahnauffahrt Behringersdorf notwendig“, heißt es weiter in der Pressemeldung. Dafür wird die Anschlussstelle zur A 3 von Freitagabend, 6. September, bis Montagmorgen, 9. September, komplett gesperrt. Verkehrsteilnehmer können über die nur wenige Hundert Meter entfernte Auffahrt Schwaig ausweichen.
Im Oktober: Arbeiten auch nachts
Die N-Ergie weist darauf hin, dass es im Zuge der Sanierung zu einer Beeinträchtigung der Anwohner durch Baulärm und „baustellenbedingte Erschütterungen“ kommen kann. Derzeit werden die Arbeiten nur tagsüber zwischen 7 Uhr morgens und 20 Uhr abends ausgeführt. Das ändert sich ab Montag, 14. Oktober, für zwei Wochen: Während der Verlegung eines 160 Meter langen Abschnitts, die so schnell wie möglich erfolgen muss, um die Versorgung sicher zu stellen, liege auch eine Genehmigung für Nachtarbeiten vor, so der Energieversorger.
Kurzzeitige Versorgung über eine andere Fernleitung
In dieser Zeit und während der Einbindung des neuen Teilstücks in die Bestandsleitung wird die Rannaleitung zeitweise außer Betrieb genommen. Die Versorgung von Behringersdorf und Schwaig, sei aber nicht gefährdet, betont die N-Ergie, sie „erfolgt über eine zweite Verbindung zu einer anderen Fernleitung“.
Abgesehen von den genannten Sperrungen werden während der gesamten Baumaßnahme zwei Fahrspuren der B 14 aufrecht erhalten. Der parallel zur Bundesstraße verlaufende Radweg wird teilweise über eine ausgeschilderte Umleitung geführt.
