HERSBRUCK – Mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche wurde Martina Renninger als neue Leiterin des Haus Weiher in ihren Dienst eingeführt. Die Veranstaltung unterstrich die enge Verbindung der Einrichtung zur Kirchengemeinde und zur Stadt.
Regionalleiter Volker Deeg würdigte nicht nur Renningers fachliche Expertise, sondern vor allem ihre menschliche Art: „Du kannst fokussiert und verbindlich Themen setzen – und dabei immer humorvoll und leicht unterwegs sein. Bei aller Klarheit spürt man: Dein Gegenüber ist dir wichtig.“ Er zeigte sich überzeugt, dass sie „ein Segen für das Haus Weiher und darüber hinaus“ sein werde, und ermutigte sie: „Mach Dein Ding – und hole dir Unterstützung von uns allen!“
Die Grußworte im Empfang vor der Kirche spiegelten diese Wertschätzung wider. Peter Uschalt, zweiter Bürgermeister der Stadt Hersbruck, betonte die lange Tradition der Zusammenarbeit und freute sich auf die Fortsetzung der jährlichen Fußballspiele zwischen Stadtrat und einer Weiher-Mannschaft – ein Vorschlag, den Martina Renninger begeistert aufgriff: „Ich spiele sehr gerne Fußball!“
Geschenke zur Einführung
Elke Kaufmann, Leiterin der Bezirksstelle der Diakonie Bayern, unterstrich die werteorientierte Ausrichtung des Hauses Weiher: „Wir sehen jeden Menschen in seiner Individualität, fördern Stärken und gestalten das Miteinander in Würde.“ Als symbolisches Geschenk überreichte sie einen Regenschirm – Schutz und Wehrhaftigkeit zugleich. Ralph Eichenseher, Regionalleiter Nürnberg, beschrieb die neue Aufgabe mit einem Augenzwinkern: „Spannung, Spiel und Süßes“ – denn in der Leitung gebe es immer wieder unerwartete Herausforderungen, aber auch Raum zum Ausprobieren. Als süße Stärkung übergaben er und das Leitungsteam Überraschungseier – „symbolisch für die Überraschungen, die noch kommen“.
In ihrer Dankesrede skizzierte Martina Renninger ihre Vision für das Haus Weiher: „Es ist ein Haus mit Fenstern, durch die wir sehen, was draußen passiert – und mit einer großen Tür, durch die jeder hereinkommen darf.“ Sie versprach, die Einrichtung als Ort der Verlässlichkeit und Begegnung zu bewahren.
