NÜRNBERGER LAND – Im südlichen Stadtgebiet von Hersbruck wurde ein weiterer öffentlich zugänglicher Defibrillator (AED) erfolgreich in Betrieb genommen. Die Umsetzung dieses wichtigen Projekts wurde durch eine Spende von Gisela Hörner ermöglicht.
Das neue AED-Geräte befindet sich an der Sparkassen Filiale in der Leutenbachstraße in Hersbruck. Durch die zentrale Lage, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof links der Pegnitz, zum dortigen Discounter sowie zu einem angrenzenden Wohngebiet, wird eine bislang bestehende Versorgungslücke geschlossen. Der Defibrillator ist rund um die Uhr zugänglich und trägt maßgeblich zur Verbesserung der Notfallversorgung in diesem Bereich bei.
Das Gerät ist Teil des Projekts „Nürnberger Land SCHOCKT“ und wird regelmäßig gewartet sowie GPS-überwacht, um jederzeit einsatzbereit zu sein.
269 Reanimationseinsätze
Zur offiziellen Inbetriebnahme kamen zahlreiche Beteiligte zusammen. Mit dabei waren Reiner Dintenfelder, Vorstand für Finanzen und Services, und Sven Simmeth, stellvertretender Leiter des Beratungscenters Hersbruck, beide von der Sparkasse Nürnberg, ebenso Spenderin Gisela Hörner, Landrat Armin Kroder sowie Tobias Buchholz, Projektkoordinator von „Nürnberger Land SCHOCKT“.
Seit dem Start des Projekts „Nürnberger Land SCHOCKT“ im Oktober 2024 wurden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bereits zu 269 Reanimationseinsätzen alarmiert. Aktuell stehen den rund 430 registrierten Ersthelferinnen und Ersthelfern etwa 130 Defibrillatoren im gesamten Landkreis zur Verfügung.
Mit einer durchschnittlichen Eintreffzeit von etwa 3 Minuten und 30 Sekunden leisten die Helfenden einen entscheidenden Beitrag zur schnellen Erstversorgung und erhöhen die Überlebenschancen von Patientinnen und Patienten bei Herz-Kreislauf-Stillständen deutlich.
