Happurger Faschingsfreunde

Fünf Stunden Fasching pur

Die Stauseegarde, mittendrin der Kinder-Faschingsprinz Jannik I. | Foto: M. Münster2020/01/P1090054.1.jpg

HAPPURG – Ein fast fünfstündiges Bühnenprogramm unterhielt die Besucher der Faschingsauftaktveranstaltung in der Happurger Schulturnhalle. Schuhplattler, Hexen, Majorettes sowie Tanz-Garden aus der Nähe und der Ferne brachten mit ihren Vorführungen die Bühne zum Beben und das Publikum in Stimmung.

Die Happurger Feuerwehrkapelle eröffnete die Auftaktveranstaltung musikalisch auf hohem Niveau. Die Prinzenpaare wurden dem Publikum noch einmal vorgestellt. Mit launigen Worten oder auch tanzend gaben sie ihre Eigenschaften und Fähigkeiten zum Besten. Für ihre Ausführungen gab es einen kräftigen Applaus, ebenso wurde die anschließende souveräne Tanzeinlage des Kinder-Prinzenpaars Kristin I. und Jannik I. mit viel Beifall honoriert.

Die Publikumslieblinge aus den Reihen der Happurger Garden, die „Stoppelhopser“, kamen mit strahlenden Gesichtern als Weltraummäuse auf die Bühne.  Schon deutlich anspruchsvollere Formationen zeigten anschließend die Happurger „Seepferdchen“.

Hexen auf der Bühne

Und dann ging die Post so richtig ab. Wild und ungestüm eroberten die „Allersberger Flecklashexen“ die Bühne. Anschließend waren die Happurger „Stauseegarde“, das „Mariechen Duo“ und die „Baggerseegarde“ im Einsatz. Sie alle zeigten eine hervorragende Performance.

Eine großartige Vorstellung lieferten anschließend die Happurger „Lollypops“. Die Geschichte um den kleinen grünen Dra


chen „Tabaluga“ wurde erzählt, super inszeniert und choreographisch großartig umgesetzt. Die fantasievollen Kostüme ergänzten den perfekten Auftritt. Vor der kurzen Pause kamen noch zwei Tanzgruppen von befreundeten Vereinen auf die Bühne. Die „Majorettes“ von der „Zwiebelonia“ und Gardetanzmariechen von den „Röbanesen“ zeigten ihr Können.

Holger Kallmeier, Prinz Holger I. und Jürgen Wild erhielten für ihr großes Engagement und die Unterstützung des Vereins den Jahresorden des Fastnachtsverbands Franken. Nach der Pause heizte der singende Präsident vom „Nürnberger Trichter“, Norbert Knorr, dem Publikum ein. Begeisterten Applaus erhielten auch die „Hexen“ aus der Nachbarschaft: Die „Thalheimer Plattlhexn“ hatten sich allerhand für ihren Bühnenauftritt einfallen lassen.

Mit dem Männerballett und dem Thema „Kirchweih“ ging es anschließend bei den „Wilden Antikörpern“ so richtig zur Sache. Sie testeten ausgiebig die Beständigkeit des Bühnenaufbaus und sorgten mit ihrer Akrobatik bei den Zuschauern für Spannung. Die Happurger „Chaos Crew“ zeigte sehr imposant, wie sie sich die Löscharbeiten bei der Feuerwehr vorstellt und bot den Rettern ihre Unterstützung bei Löscharbeiten an. Die Bayreuther Hexen bezauberten das Publikum anschließend mit fantasievollen Kostümen und tollen Tanzformationen.

Mann oder Frau?

Mit Pippi Langstrumpf, dem getanzten Märchen „Hänsel und Gretel“ und dem Gardetanz der „Crazy Dancers“ gaben die Tänzer und Gardegruppen der eingeladenen Vereine ihre Debüts. Bei Travestiekünstlerin „Jacky Dumée“ ging es um ganz andere Themen. Mit altbekannten Hits lud sie das Publikum zur Mitwirkung ein. Die eine oder andere gewollte Zweideutigkeit gehörte natürlich auch dazu.

Nach fast fünf Stunden ging der offizielle Teil der Auftaktveranstaltung zu Ende. Zum Schluss holte Paulus noch einmal alle Akteure, Vereinsvorstände, Honoratioren sowie die „gekrönten Häupter“ aus Happurg und den eingeladenen Vereinen auf die Bühne. Da ging dann richtig die Post ab, bevor mit der Musik von „Herzblatt Music“ weitergefeiert wurde.

N-Land Marita Münster
Marita Münster