Fußgruppen und Wagen

Happurger Faschingszug lockte Tausende Besucher in den Ort

Die Gruppe aus dem Happurger Gemeindeteil See sorgte beim Gaudizug durch den Ort mit ihrem Legowagen für einen der vielen Hingucker und wurde am Marktplatz gebührend von den Besuchermassen gefeiert. | Foto: J. Ruppert2019/03/Seite.jpg

HAPPURG – „Verhaftet wegen sexy!“ Trotz dieses Missgeschicks haben es die Sportler des Ortes doch noch zu ihrem Faschingszug geschafft. Sie stellten kurzerhand ihr Gefängnis auf Räder und rollten hinter schwedischen Gardinen beim Gaudiwurm durch Happurg mit.

Das Event ist längst ein Publikumsmagnet. Vor Beginn waren sämtliche Zufahrtsstraßen nach Happurg zugeparkt. Tausende pilgerten auf die Hauptwege, an denen der Faschingszug durchkam. Als Fleckleshexen verkleidet, marschierten die Aktiven der Feuerwehrkapelle vorneweg und sorgten für zünftige bis flotte Klänge. Es folgten in modernen Kutschen des Autohauses Koch die beiden Prinzenpaare. Dazwischen hatten sich noch die Honoratioren des Elferrates mit unter anderem Landrat Armin Kroder, Bürgermeister Bernd Bogner und seinem Vize Thomas Schmidt eingereiht.

Nach der Happurger Garde kam der erste Motivwagen: D’Houerstieder“ (für Nichtfranken: die Hohenstädter) nahmen ihren zu lauten Bahnübergang aufs Korn.
Beim wandelnden Geldautomaten der Sparkasse gab es keine Fünfer mehr, was die Enkel freute. Die Happy Herrschies bewarben sich in voller Astronautenmontur um einen Platz in Söders Raumfahrtprogramm.

Skihüttengaudi verbreiteten Gotzenberger und zwar in einer rollenden „Fuxnalm“. Ohne Worte kamen die Pantomimen der Kleemann-Company aus. Die Kirwaboum steuerten eine Moorhuhnjagd zum bunten Treiben bei.

Mit Luftballons und Kart-Mobilen gingen die Kirwamadla hinterdrein, während die Ammerthaler musizierten. Eiszeit war bei den Kellerasseln von Grete Ziegler angesagt. Dahinter waren die fleißigen Bienchen und eine Hummel mit von der Partie. Einen Riesenwagen hatte die Feuerwehr gebastelt: einen Westernsaloon. Eine süße Sache waren die flotten Motten als Popcorn. Die Hennerfelder entführten ins Haus des Geldes. Schon traditionell ist die Närrschbruckia in Happurg dabei.

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Der Schnitzelverein veranstaltete während des Zuges ein Becherwerfen. Die Schneemänner dahinter sind sonst in Hohenstadt zu Hause. In 80 Tagen wollten die Fierabächer um die Welt und zwar in einem Traktorgespann. Die Damen vom Gemeinschaftshaus hatten sich in Dominosteine verwandelt. Knallig war der Ort See mit einem Legoland auf Rädern unterwegs. Der Obst-und Gartenbauverein Hartenstein sorgte mit großen Pusteblumen für einen Hingucker. Die Engenthaler Kirwaleut machten einen Zwergenaufstand.

Eine Bildergalerie gibt es hier:

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