Gaudiwurm mit 30 Gruppen

Am Sonntag ist Happurger Faschingszug

Wöchentliche Sitzung im „Sitzungszimmer Paulus“: Auf den Tischen liegen dicke Aktenordner, die Köpfe rauchen, damit auch ja nichts vergessen wird. Spaß haben die Organisatoren aber dennoch. | Foto: M. Münster2019/03/P1060404.jpeg

HAPPURG – Am Sonntag, 3. März, schlängelt sich der Happurger Faschingszug wieder durch den Ort. Das provokante Motto in diesem Jahr: „Die Politik wird immer hohler – Im Fasching, ja da wird uns wohler!“ Damit der Gaudiwurm erneut ein voller Erfolg wird, treffen sich bereits seit Monaten jede Woche die Organisatoren des Zuges, die „Happurger Faschingsfreunde“.

Der Verein hat, wie eigentlich in jedem Jahr, viel vorzubereiten. Da geht es um Sicherheit, Genehmigungen, Zugfolge, Verköstigung und dergleichen mehr. Aber nicht nur die Organisatoren des Zuges stehen in den Startlöchern, auch in den Garagen und Scheunen von Happurg und der Umgebung wird fleißig gebastelt, gewerkelt und geschneidert.

Viele Wagen und Fußgruppen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. „Der Zug wird auch heuer wieder ein bunter Mix mit fantasievollen Kostümen und tagesaktuellen Wagen-Themen“, verspricht Horst Paulus, der 1. Vorsitzende der Faschingsfreunde. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Ammerthaler Blaskapelle und die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Happurg.

Um 13.30 Uhr startet der Zug. Dann machen sich die 30 Gruppen auf den Weg durch den Ort. Die Aufstellung ist „Im Gässlein“, von dort geht’s weiter über die Hersbrucker Straße zur Unteren Mühlstraße, Kainsbacher Straße und von der Hauptstraße direkt zum Marktplatz. Dort dürfen die Faschingsfans mit der Gruppe „Soundservice“ kräftig weiterfeiern. Ausschankende und Veranstaltungsende werden wieder limitiert auf 19 Uhr und 20 Uhr.

Bereits um 12 Uhr startet das Essensangebot. Dann steigt den Besuchern der Duft von Spanferkelbrötchen, von Variationen der Currywurst und von fränkischen Bratwürsten in die Nase. Süßes gibt es ebenfalls. Für die Kinder wird auf der Terrasse am Marktplatz extra eine Bar eingerichtet.

Erst Zug, dann Feier
Die Veranstalter bitten die Zuschauer, erst den gesamten Umzug abzuwarten, bevor sie dann zum Feiern auf den Marktplatz strömen. An manchen Engstellen in Happurgs Ortsmitte komme es sonst zu unnötigem Gedränge mit den auswärts fahrenden und laufenden Gruppen des Zuges und den einwärts drängenden Besuchern.

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Für den Besucheransturm müssen zudem verkehrstechnisch Sonderregelungen getroffen werden. Die Organisatoren appellieren an auswärtige Besucher, möglichst mit der S-Bahn anzureisen. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer gelten folgende Regelungen:

• An der Umgehungsstraße von Happurg nach Förrenbach gilt beiderseits absolutes Halteverbot. In beiden Richtungen wird eine 30er-Zone eingerichtet.
• Die „Alte“ Straße von Happurg nach Hersbruck wird ab 12 Uhr zur Einbahnstraße Richtung Hersbruck. Es darf dort beidseitig geparkt werden.
• Parkmöglichkeiten sind auch am Baggersee I und II, am Bauhof und bei den Seeterrassen. Die Parkplätze sind ab der B14-Ausfahrt ausgeschildert.
• Die Ortseinfahrten sind ab 13 Uhr gesperrt.

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