EISMANNSBERG – Fünf Worte habe ich für dich: „Siehe, ich mache alles neu“ begann Dekanin Veronika Zieske ihr Ansprache zur Verabschiedung von Pfarrerin Barbara Overmann. Nach über dreizehn Jahren leben und wirken in Eismannsberg, entpflichtete die Dekanin, Pfarrerin Overmann aus dem aktiven Dienst.
Für den neuen Lebensabschnitt segnete Zieske die zukünftige Ruheständlerin und deren Mann. Sichtlich bewegt hatte Barbara Overmann vorher noch einmal die Kanzel bestiegen um ihre Abschiedspredigt in der brechend vollen St. Andreas- und Bartholomäuskirche zu halten. Der Männergesangverein und der Posaunenchor sorgten musikalisch für den festlichen Rahmen.
Im Dorfgemeinschaftshaus hatten fleißige Helferinnen und Helfer selbst gebackene Kuchen, herzhaftes Gebäck und prickelnden Sekt aufgetischt. Im lockeren Rahmen eröffnete Bürgermeister Martin Tabor den Reigen an Grußworten. Für die Ökumene sprach Pfarrer Gerhard Ehrl dankbare Worte für das gute Miteinander.
Geschenke und Worte des Dankes
Sybille Horter, Erzieherin im Kindergarten, überreichte einen selbstgestalteten Kalender der Wind-, Wald- und Wurzelkinder. Als Vertretung für die Dorfgemeinschaft blickte Waltraud Monath auf das Zusammenwirken mit der Dorfpfarrerin zurück und überreichte eine Bildcollage mit Schlaglichtern aus dem Gemeindeleben.
Pfarrerin Beate Krauß überbrachte im Namen des Pfarrkapitels gute Wünsche und Margarete Kern, Vorsitzende des Partnerschaftskreises, verabschiedete Barbara Overmann mit einem tansanischen Segensgruß. Die Vertreterinnen des Kirchenvorstands, Gerlinde Burkhardt, Regina Hollweck und Iris Morell bildeten den Abschluss der Grußworte und überreichten ein kreativ gestaltetes Gemeinschaftsgeschenk.
Viele Worte der Dankbarkeit und der Herzlichkeit wurden Barbara Overmann mit auf den Weg gegeben. Zum Abschluss der Feierlichkeiten zog Overmann selber noch Resümee über ihre Zeit in Eismannsberg und betonte, dass die Gemeinde für sie und ihren Mann Heimat war.
