Laurentiuskirche

Eine Zeitreise durch 1000 Jahre Musikgeschichte

Trio Vier, Lechner Ensemble, Solisten, Musiker, Tänzer und Licht: Der lange Applaus belohnt alle Mitwirkenden.
Trio Vier, Lechner Ensemble, Solisten, Musiker, Tänzer und Licht: Der lange Applaus belohnt alle Mitwirkenden. | Foto: privat2026/05/3f7217e923267e70a6dffdf3ea7077406f8d0877_max1024x.jpg

ALTDORF – Das Ensemble Bilderbach unter der Leitung von Götz Wankelmuth und Renate Kaschmieder hat das Publikum in der stimmungsvoll ausgeleuchteten Laurentiuskirche (Licht von Dieter Klouda) mit auf eine Zeitreise durch 1000 Jahre Musik genommen.

Gleich zu Beginn begeisterte das Trio Vier bestehend aus Rebekka Wagner (Geige), Sophia Schulz (Cello) und Stephan Goldbach (Kontrabass) mit eigenen Kompositionen aus ihrem aktuellen Album „Garden City Radio“. Die Sopranistin Lisa Ströckens als vierte im Bunde setzte ihre klare Stimme in Beziehung zu der jazzig angehauchten Musik des Trios. Aus dem 20. Jahrhundert präsentierte Isabel Grübl mit ihrer vielseitigen Altstimme Lieder von Ermani Braga und Annelies van Parys, am Klavier begleitet von Lucca Verdi Pires, der auch als Klaviersolist brillierte.

Der zweite Teil des Abends, überraschend eingeleitet von zwei Sackpfeifen der Nürnberger Schembartgesellschaft, präsentierte die Klangwelten früherer Jahrhunderte. Der Projektchor aus regionalen Kräften sang unter anderem gregorianische Gesänge, verquickt mit dem improvisierenden Saxofon Norbert Nagels. Neben Lisa Ströckens und Isabel Grübl verliehen Andrea Berger, Renate Kaschmieder und Alexander Junge den Vokalwerken Glanz und Tiefe. Auch das Lechner Ensemble Altdorf (LEA) mit Leonhard Lechners „Deutsche Sprüche von Leben und Tod“ überzeugte. Ein Höhepunkt des Abends war die Verbindung von Musik und Tanz, griechischen Liedern, Breakdance und zeitgenössischem Tanz

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