Gurt und Kindersitz

Das gilt es bei den Verkehrskontrollen zum Schulstart zu beachten

Das Polizeipräsidium Mittelfranken kündigt zum Start ins neue Schuljahr Kontrollaktionen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit an. | Foto: PP Mittelfranken2022/09/sicherheit_fuer_unsere_kinder.jpg

NÜRNBERGER LAND – Ab dem morgigen Dienstag beginnt für viele Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien wieder der Ernst des Lebens. Das Polizeipräsidium Mittelfranken mahnt Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht und kündigt Kontrollen an.

Mit besonderem Blick auf die zahlreichen Schulanfänger weist das Polizeipräsidium Mittelfranken darauf hin, dass die Schulwegsicherheit gerade für die Jüngsten unter uns besonders wichtig ist und begleitet den Schulstart mit entsprechenden Schwerpunktkontrollen.  

Die mittelfränkischen Polizeidienststellen und der Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg werden ab dem ersten Schultag gezielte Kontrollen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit durchführen. Ziel ist, die motorisierten Verkehrsteilnehmer für die Gefahren des Schulweges zu sensibilisieren und an die Notwendigkeit eines möglichst umsichtigen Verhaltens im Umgang mit den ABC-Schützen zu erinnern. 

Laut Pressemitteilung des Polizeipräsidiums wolle man vor allem Falschparker und Raser gezielt ins Visier nehmen. Kontrolliert werde das „verbotswidrigen Halten und Parken vor Schulen und entlang von Schulwegen“ und die Einhaltung der dort gültigen Geschwindigkeitsvorgaben.

Außerdem achten die Polizisten vermehrt darauf, ob die Kinder im Auto auch wirklich angeschnallt sind und gegebenenfalls im Kindersitz sitzen.

So kommen Kinder sicher zur Schule

Um vor allem für Schulanfänger die Risiken auf dem Weg zur Schule so weit wie möglich zu minimieren, bittet das Polizeipräsidium Mittelfranken darum, 

  • an Schulen besonders vorsichtig zu fahren und unbedingt die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen zu beachten,
  • runter vom Gas zu gehen und bremsbereit zu sein, wenn Kinder in Sichtweite sind,
  • in verkehrsberuhigten Bereichen die Schrittgeschwindigkeit einzuhalten,
  • nicht an Einmündungen, im Kreuzungsbereich, auf Geh- und Radwegen oder an sonstigen Stellen zu parken, an denen es nicht erlaubt ist,
  • vor Schulen nicht in zweiter Reihe zu parken und die Haltverbote zu beachten,
  • an Haltestellen von Bussen und Straßenbahnen immer damit zu rechnen, dass Kinder unvermittelt auf die Fahrbahn laufen,
  • Kinder nicht im absoluten Haltverbot ein- oder aussteigen zu lassen,
  • die Gurtanlegepflicht zu beachten und die Kinder mit den erforderlichen Rückhaltesystemen zu sichern und
  • morgens nicht „auf den letzten Drücker“ loszufahren – denn gerade Stress und Hetze machen unaufmerksam.
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