Kreisliga Ost, 6. Spieltag

Zum Abhaken

Der Feuchter Stefan Pielnhofer holt sich für dieses Foul die gelbe Karte ab. | Foto: Rainer Schnelle2021/09/TSV-Feucht-Stefan-Pielnhofer-scaled.jpg

Kreisliga Ost: Drei Teams, elf Gegentore, null Punkte. Für Feucht, Rasch und Ezelsdorf gab es am Wochenende nichts zu holen.

TSV Meckenhausen – TSV Feucht 4:0 (1:0)

Verdient, aber vielleicht ein bisschen zu hoch hat der TSV Feucht beim neuen Spitzenreiter der Kreisliga Ost verloren. Gleich in den Anfangsminuten war die TSV-Defensive mehrfach unaufmerksam und ließ sich bei langen Bällen überlaufen. Mit einem Konter über Stephan Löhr und Tobias Streller hätten die Feuchter den ersten Eindruck aber beinahe vergessen gemacht und die Führung erzielt. „Wenn du nicht ganz bei 100 Prozent bist und diese Dinger nicht machst, dann ist in Meckenhausen nichts zu holen“, sagt TSV-Trainer Jan Völkel nach der Partie, „die stehen schon zu Recht da oben“. In Minute 15 dann nutzten die Gastgeber ihre sichtbare Überlegenheit schließlich aus und gingen mit 1:0 durch Stefan Hamperl in Führung. Dass vor der Pause noch Luca Bader und Serdar Özivgen angeschlagen vom Platz mussten, machte die Aufgabe für Feucht nicht einfacher. Die Treffer zum 2:0 und 3:0 resultierten aus Standards, unglücklich war vor allem der zweite Treffer. Dieter Krestel fälschte eine Ecke per Kopf ins eigene Tor ab (65.). Den Endstand besorgte Jürgen Stöckl kurz vor Schluss. Insgesamt eine verdiente Niederlage, „die man schnell abhaken kann“, wie Völkel meint. Der Blick auf die Tabelle – Feucht bleibt Letzter – bereitet ihm noch keine Sorgen. Schließlich war dies die erste deutliche Niederlage und ein Loch ist in der Tabelle auch noch nicht gerissen. Völkel ist überzeugt: „Wenn die Urlaubszeit vorbei ist und wir komplett sind, werden wir die Punkte holen, die wir brauchen.“

FC Ezelsdorf – FC Holzheim 2:4 (1:1)

Nach zwölf Minuten lagen die Ezelsdorfer bereits mit 0:1 hinten, der Holzheimer Daniel Orel wurde im Strafraum freigespielt und verwandelte aus zehn Metern. Zum Ende der ersten Hälfte wurden die Gastgeber zunehmend stärker. Nach einem langen Ball köpfte Marc Kellermann freistehend knapp am Tor vorbei (37.). Danach scheiterte Janis Nauhardt mit einem scharfen Schuss am Holzheimer Torhüter, bei seiner nächsten Möglichkeit wurde er von den Beinen geholt. In der 45. Minute glich Markus Theil nach einem Eckstoß aus kurzer Entfernung zum 1:1 aus. Ezelsdorf begann die zweite Hälfte optimal, in der 50. Minute erreichte ein langer Pass Janis Nauhardt in der Mitte, am herauseilenden Torhüter vorbei spitzelte er zur 2:1 Führung ein. Riesenaufregung dann in der 58. Minute, Spielertrainer Daniel Wolf sah zuerst Gelb und nach Abwinken gleich Gelb-rot. Mit einem abgefälschten Freistoß in der 75. Minute mussten die bis dahin dominierenden Gastgeber den Ausgleich hinnehmen. Dieser zweite Nackenschlag war dann zu viel für das angeknackte Nervenkostüm des FCE, bereits drei Minuten später gelang Daniel Orel das 3:2 für Holzheim und kurz vor Schluss traf dann Markus Auner noch zum 4:2.

TSV Berching – SV Rasch 3:0 (1:0)

Die Rascher begannen couragiert, mussten allerdings nach einer Unachtsamkeit bei einem Konter der Gastgeber in der 12. Minute durch Luca Ruppert das 1:0 wegstecken. In der Folge der ersten Hälfte erspielten sich die Rascher zahlreiche Torgelegenheiten. Allein viermal lief ein Rascher Angreifer unbedrängt auf den gegnerischen Torhüter zu, keine dieser Möglichkeiten wurde genutzt. Der längst verdiente Ausgleich sollte bis zum Pausenpfiff nicht gelingen. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte wehrten sich die Gäste gegen die drohende Niederlage und wollten den Rückstand mit aller Kraft egalisieren – vergebens. Stattdessen machte sich nach einer Viertelstunde der immense Kräfteverschleiß der ersten 60 Minuten bei den Raschern bemerkbar, mit dem Resultat, dass Berching in der 60. Minute durch Benedict Buchberger und in der 71. Minute noch mal durch Luca Ruppert auf 3:0 davonzog. Ein für die Rascher am Ende enttäuschendes Ergebnis, aufgrund der starken Leistung in den ersten 45 Minuten hätte man doch etwas mehr verdient gehabt.

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