Kreisliga 2

Zähler nur für den SV Henfenfeld

Zwei prägende Akteure des Kreisligaduells in Henfenfeld: Während Sascha Morawietz per Elfmeter das „Goldene Tor“ erzielte, musste der Laufer Julius Nwosu (am Ball) vorzeitig mit Gelb-Rot vom Platz. | Foto: M. Keilholz2021/11/redwebDSC07632-1.jpg

PEGNITZGRUND – Vom heimischen Kreisligatrio konnte zum Rückrundenauftakt nur der SV Henfenfeld punkten – wenn auch mit 1:0 gegen die Reserve des SK Lauf nur knapp. Der FC Reichenschwand konnte dagegen seinen Negativlauf auch gegen Weingarts nicht stoppen.

Während die Gäste ihre ersten Auswärtspunkte der Saison bejubelten, bedeutete die 1:4-Heimpleite das fünfte sieglose Spiel für den FCR in Folge. Nichts zu erben gab es für die SpVgg Sittenbachtal beim heftigen 1:5 in Gößweinstein. An der Spitze gab es einen Wechsel: Der TSV Neunkirchen/Brand stürzte mit einem 3:0-Auswärtssieg den TSV Neunhof vom Thron und machte den Weg frei für den TSV Geschwand, der sich mit einem 5:0 bei Schlusslicht Ermreuth zum neuen Tabellenführer aufschwang.

SV Henfenfeld – SK Lauf II 1:0

Nach eher ausgeglichenen ersten 30 Minuten bekam Henfenfeld einen Elfmeter zugesprochen. Sascha Morawietz verwandelte zur 1:0-Führung. Die Möglichkeit, die Führung auszubauen, bestand kurz vor der Pause. Den zweiten Strafstoß vergab Morawietz allerdings. Damit ging es in die Pause. In den zweiten Abschnitt starteten die Henfenfelder druckvoll. Die Chance zum zweiten Treffer bestand nach wie vor. Ab der 49. Minute war die Zweite aus Lauf nur noch zu zehnt, Nwosu sah Gelb-Rot. Dennoch verteidigten die Gäste ihr Tor eisern, sodass die Platzherren keine weitere Möglichkeit verwerten konnten. Mit dem Platzverweis von Rauh in der 70. wurde die Mannstärke wieder ausgeglichen. Damit endete die Begegnung 1:0.

Tore: 1:0 Morawietz (34.); bes. Vork.: Gelb-Rot Nwosu, SK Lauf (49.) und Rauh, SK Lauf (70.); SR: Brückner (TSV Velden).

Reichenschwand – Weingarts 1:4

Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen mit wenigen Toraktionen auf beiden Seiten. Nach 30 Minuten gingen die Gäste aus 16 Metern in Führung. Der Ball ging Keeper Maul über den Fuß. Danach spielte sich die Partie relativ zerfahren im Mittelfeld ab. Mit dem Halbzeitpfiff stand es 0:2 für die DJK Weingarts. Den Abpraller schob der Stürmer noch ins Tor. Obwohl nach dem Seitenwechsel nur noch Reichenschwand das Spiel machte, gab es kaum Tormöglichkeiten. Erst in Minute 75 erzielte Thomas Schramm den 1:2-Anschlusstreffer. Die Heimelf ging auch anschließend druckvoll nach vorne. Viele Freistöße im vorderen Drittel aus Flankenpositionen fanden ihr Ziel nicht. In der 89. und 91. Minute folgte der späte Konter der Gastmannschaft. Mit den Treffern drei und vier besiegelten sie den 1:4-Endstand.

Tore: 0:1, 0:2 Link (27., 45.), 1:2 Schramm (77.), 1:3 Strobel (90.), 1:4 Meier (93.); SR: keine Angabe.

Gößweinstein – Sittenbachtal 5:1

Die „Taler“ kamen nie ernsthaft an den gegnerischen Kasten heran. Bereits in der ersten Viertelstunde ging ein Freistoß der Heimelf knapp am Tor vorbei. Zweck scheiterte kurz darauf allein vor dem Hintermann der SpVgg. In Minute 33 dezimierten sich die Taler: Nach Zuspiel von Zweck auf Wächter (beide SVG) wusste sich Walter nicht anders zu helfen, als die Grätsche auszupacken. Folglich sah er Rot. Einen Eckball der Heimmannschaft köpfte Sven Wächter in der 36. Minute unter die Latte. Es folgte ein schneller Einwurf. Thermann schaltete schnell und warf dem frei stehenden Zweck den Ball zu. Der wurde vom Torwart zu Fall gebracht. Wächter vollzog den Strafstoß zum 2:0. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bekamen auch die Gäste einen Elfmeter nach einem Kopfballduell zugesprochen. Kroha verwandelte treffsicher und verkürzte den Rückstand auf 2:1. Im zweiten Abschnitt gelang es den Talern nicht, den Druck aufrecht zu erhalten. Wieder Wächter erhöhte in der 63. Minute auf 3:1, Richard Fruntz zwirbelte das runde Leder zehn Minuten später nach Eckball aus 20 Metern zum 4:1 in den Winkel. Dem 5:1 wusste die Gastelf dann nichts mehr entgegenzusetzen: Wächter wurde von Cakirgöz geschickt, legte quer auf Zimmerer und der brauchte nur noch einzuschieben. Die eher fragwürdigen Platzverweise für Cakirgöz (SVG) und Morner (SpVgg) in der 88. Minute bildeten dann die Schlussaktion der Partie.

Tore: 1:0 Wächter (36.), 2:0 Wächter (39., FE), 2:1 Kroha (45., FE), 3:1 Wächter (62.), 4:1 Fruntz (73.), 5:1 Zimmerer (87.); bes. Vork.: Rote Karte Walter (SpVgg., 33.), Gelb-Rot Cakirgöz (SVG, 88.), Gelb-Rot Morner (SpVgg., 88.); SR: Waßink (Kirchendemenreuth).

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